Szene aus dem Finale um den Länderpokal zwischen den Landesverbänden Niedersachsen und Hessen im März dieses Jahres. - Archivfoto: Schlotmann

15.12.2015 · Slider, Home, Jugend · Von: oti

Länderpokal ab Donnerstag in Berlin: „Optimale Bedingungen, die ein solches Event verdient“

Handball-Verband Berlin (HVB) und Deutscher Handballbund (DHB) biegen mit den Vorbereitungen des Länderpokals der Jahrgänge 1999 und jünger der männlichen Jugend von Donnerstag bis Sonntag, 17. bis 20. Dezember, in der Bundeshauptstadt auf der Zielgeraden ein. HVB-Geschäftsstellenleiter Konstantin Büttner: „Der neue Modus, nach dem alle Landesverbände des Deutschen Handballbundes ihre Spitzentalente für vier Tage an einen Ort schicken, verspricht ein tolles Event.“ Und: „Wir haben alles dafür getan, um unseren Beitrag dazu zu leisten.“

Knapp 300 Talente spielen ab Donnerstag, 11.30 Uhr, in vier Sporthallen in der Bundeshauptstadt um den vom Freundeskreis des Deutschen Handballs zur Verfügung gestellten „Eberhard-Kilian-Wanderpokal“. Büttner mit Blick auf die Agenda „Perspektive 2020“ des Deutschen Handballbundes: „Wenn der deutsche Handball bei den Olympischen 2020 in Tokio tatsächlich nach einer Medaille greift, können wir schon an diesem Wochenende den ein oder anderen zukünftigen Olympiateilnehmer in Berlin sehen.“

Knapp 50 Helfer hat der Handball-Verband Berlin um Präsidenten Thomas Ludewig mobilisiert, die von Donnerstag bis Sonntag einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung garantieren sollen; angefangen bei der Technischen Besprechung der Delegationen am Mittwochabend über die Vorrunden, den offiziellen DHB-Abend am Freitag bis zum Finale, das am Sonntag um 14 Uhr in der der Großen Halle im Sportforum angepfiffen wird.

Während des DHB-Abends am Freitag ist unter anderem eine Talk-Runde zum Leistungssport mit Bundestrainer Dagur Sigurdsson, DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld, Paul Drux von den Füchsen Berlin sowie dem DHB-Spitzen-Schiedsrichtergespann Lars Geipel und Markus Helbig vorgesehen. Moderiert wird der Talk im Hotel Berlin, Berlin durch Christian Schenk, früherer Zehnkämpfer und Olympiasieger.

Im Hotel Berlin, Berlin, in dem laut Konstantin Büttner unter dem Stichwort „Länderpokal 2015“ für Fans noch Kontingente zu Sonderkonditionen verfügbar sind, sind alle Talente und DHB-Vertreter untergebracht. Von dem Hotel aus seien die vier Spielorte, neben der Großen Halle des Sportforums die  Seelenbinder-Halle, die Lilli-Henoch-Sporthalle und die Sporthalle an der Paul-Heyse-Straße in gut 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen. „Eine solche Infrastruktur bietet nur die Bundeshauptstadt“, sagt der HVB-Geschäftsstellenleiter.

Im August waren er, Büttner, und Team in die Detailplanungen des Länderpokals eingestiegen. „Seit Oktober beschäftigen wir uns quasi jeden Tag mit der Veranstaltung. Die Sperrung von Sporthallen, die als Unterkünfte für Asylbewerber genutzt werden, hat uns die Arbeit nicht leichter gemacht. Jetzt können wir sagen: Wir haben optimale Bedingungen geschaffen, die ein solches Event verdient.“

Tagestickets zu den Spielen des Länderpokals gibt es an den Kassen der Spielorte für drei Euro ermäßigt und für sechs Euro für Erwachsene. Ein Vier-Tages-Ticket kostet 20 Euro für Erwachsene und zehn Euro ermäßigt. An den Kassen ist auch das offizielle Programmheft erhältlich.

Spielpläne und Ergebnisse werden unter sis-handball.de abgebildet. Bewegtbilder mit Tageszusammenfassungen vom Länderpokal 2015 der männlichen Jugend der Jahrgänge 1999 und jünger stellt Hauptstadtsport.tv als Medienpartner des Handball-Verbandes Berlin zur Verfügung.

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