Patrick Groetzki. - Foto: picture-alliance

25.12.2015 · Slider, Home, Nationalteams · Von: tok

Patrick Groetzki fällt für die EHF EURO 2016 aus

Auch Patrick Groetzki wird nicht an der EHF EURO 2016 teilnehmen können. Der 26-jährige Rechtsaußen der Rhein-Neckar Löwen erlitt am Mittwochabend im Bundesligaspiel beim THW Kiel einen Wadenbeinbruch. Dies haben die Rhein-Neckar Löwen am 1. Weihnachtsfeiertag mitgeteilt.

„Das ist die nächste schlechte Nachricht, aber auch damit müssen und werden wir umgehen”, sagt Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Groetzki ist nach Linksaußen Uwe Gensheimer (ebenfalls Muskelfaserriss sowie Achillessehnenreizung) und Kreisläufer Patrick Wiencek (Kreuzbandriss) bereits der dritte definitive Ausfall im Team der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Der nach einer Schulterverletzung noch in der Rehabilitation befindliche Paul Drux ist zwar Teil des 28er-Kaders und könnte damit theoretisch bei der Europameisterschaft zum Einsatz kommen, aber der 20-jährige Berliner wird voraussichtlich nicht rechtzeitig in den Spielbetrieb zurückkehren.

Nachnominiert wird für den rechten Flügel Johannes Sellin. Der an Silvester 25 Jahre alt werdende Sellin spielt wie der auf Linksaußen nachgerückte Michael Allendorf für die MT Melsungen. Die Nationalmannschaft beginnt ihre EURO-Vorbereitung am Montag, 28. Dezember, in Berlin.

„Ich bin natürlich unheimlich enttäuscht. Ich hätte sehr gern die Europameisterschaft für Deutschland gespielt”, sagt Groetzki in der Meldung der Rhein-Neckar Löwen. „Ebenso haben wir mit den Rhein-Neckar Löwen viele wichtige Spiele im Februar, in denen ich meiner Mannschaft jetzt nicht helfen kann, aber ich werde alles geben so schnell wie möglich wieder auf dem Feld zu stehen.“ Groetzki wird voraussichtlich rund zwei Monate ausfallen. Um eine Operation kommt Groetzki allerdings wohl herum, da die Knochenstellung des Bruchs einen operativen Eingriff nicht zwingend notwendig macht.

In der Vorrunde der EHF EURO 2016 trifft die deutsche Nationalmannschaft auf Spanien (16. Januar, 18.30 Uhr, live im ZDF), Schweden (18. Januar, 20.30 Uhr, live in der ARD) und Slowenien (20. Januar, 17.15 Uhr, live im ZDF). Die ersten drei Teams erreichen die Hauptrunde und nehmen die untereinander erzielten Ergebnisse mit.

Anzeige
Hanniball