Jubel über den 37:30-Sieg gegen Tunesien. - Foto: Sascha Klahn

05.01.2016 · Slider, Home, Nationalteams · Von: BP

Lob für den Angriff, noch Arbeit für die Abwehr – Stimmen zum Sieg gegen Tunesien

Mit der Offensive und 37 Treffern zeigten sich die deutschen Spieler und Bundestrainer Dagur Sigurdsson nach dem 37:30-Testspielerfolg gegen Tunesien am Dienstag zufrieden, Bedarf sehen alle Beteiligten noch in der Defensive – die Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Dagur Sigurdsson: Ich habe gute Signale gesehen. Es war kein leichter Start, aber in der zweiten Hälfte sind wir von Minute zu Minute stärker geworden, wobei Tunesien aber einen besseren Rhythmus hatte und ein Testgegner auf hohem Niveau war. Das Experiment auf Linksaußen hat funktioniert und auch die Gegenstöße waren erfolgreich.  Es ist aber schön, dass alle Verantwortung übernehmen. Die Torhüter können sicherlich noch mehr, als sie heute gezeigt haben, auch wenn die Abwehr- und Torhüterleistung nach der Pause besser wurde.

Ich hoffe, dass Rune Dahmke bei den nächsten Spielen wieder dabei.  Island ist sehr routiniert, da müssen wir noch eine Schippe drauflegen.

Sylvain Nouet, Trainer Tunesien: Es war ein sehr körperbetontes Spiel. Ich bin froh, dass wir sehr schnell gespielt haben und enttäuscht, dass wir 37 Gegentore kassiert haben, was nicht unbedingt für die Torhüter spricht.

Kapitän Steffen Weinhold: Wir haben viele Angriffsformationen erfolgreich und effektiv getestet. Mit der Abwehr bin ich aber nicht zufrieden, da liegt noch einige Arbeit vor uns, weil wir nicht die nötige Präsenz hatten.

Top-Torschütze Christian Dissinger: Meine Tore sind mir eigentlich egal, entscheidend ist, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Wir haben im Angriff vieles testen können, was auch schon gut aussah, aber auch die Offensive ist noch ausbaufähig. Wir haben jetzt einige zusätzliche Optionen im Angriff, vor allem, was die Wurfkraft aus der Distanz betrifft. Wir haben einfach neue Möglichkeiten, die uns helfen, die Ausfälle zu kompensieren. Wir haben noch ein paar Tage Zeit, um uns zu steigern, speziell, was die Abwehr betrifft.

Tobias Reichmann: Im Angriff lief es schon recht flüssig. Aber 18 Gegentore in der ersten Halbzeit sind einfach zu viele. Unser Ziel sind 20 Gegentore in einem ganzen Spiel. Da hatte die Abstimmung gefehlt, das müssen wir dran arbeiten. Im Endeffekt kann man mit einem Sieben-Tore-Sieg über Tunesien aber zufrieden sein.

Martin Strobel: Es macht immer wieder Spaß, in Stuttgart zu spielen. Diese Stimmung ist toll, und wenn man dann noch gewinnt, umso besser.

Anzeige
Hanniball