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Dezember 2007 • Frauen

30:33 gegen den Europameister: Emrichs Frauen fehlen im Halbfinale gegen Norwegen nur wenige Minuten / Gegen Rumänien um Bronze

Großes Spiel, aber knapp gescheitert: Maren Baumbach und die duetschen Handballerinnen. – Foto: Michael Heuberger

Schade, schade: In einem großen Spiel unterlagen die deutschen Handballerinnen dem Europameister Norwegen am Samstag mit 30:33 (16:19). Das verlorene Halbfinale der Weltmeisterschaft im Pariser Palais Omnisports kostete Tränen, aber noch bleibt der Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich eine Medaillenchance. Im Spiel um Bronze trifft das DHB-Team am Sonntag auf Rumänien (Anwurf 14 Uhr, live bei Eurosport).

„Wir waren ganz nah dran. Wir haben Norwegen über weite Strecken kontrolliert“, sagte Emrich. „Dann haben aber viele kleine Dinge den Ausschlag gegen uns gegeben.“ Erfolgreich kämpften Kapitänin Grit Jurack und ihr Team gegen einen Sechs-Tore-Rückstand an, gingen nach vier Toren in Serie in der 48. Minute sogar mit 26:25 in Führung. Doch fünf Minuten vor Schluss startete Norwegen den entscheidenden Konter. Welthandballerin Nadine Krause wirkte trotz eines Kapselanrisses im rechten Sprunggelenk über weite Strecken mit. In der Schlussphase mussten Stefanie Melbeck und Anne Müller angeschlagen ausscheiden.

Im kleinen Finale muss sich Deutschland wie in der Hauptrunde mit Rumänien auseinandersetzen. Vor sechs Tagen gab es gegen den WM-Zweiten eine 26:32-Niederlage. Emrich: „Wir gehen mit positiver Energie in dieses kleine Finale und wollen eine Medaille.“ Zuletzt gewann eine deutsche Frauen-Nationalmannschaft 1997 bei der WM im eigenen Land Bronze. Damals standen bereits Kathrin Blacha und Grit Jurack im Team. Letztere bestreitet am Sonntag ihr 250. Länderspiel.

 

Deutschland – Norwegen 30:33 (16:19)

Deutschland: Englert, Woltering; Härdter (3), Rösler, Jurack (12/2), Wörz (1), Anne Müller (2), Reiche, Loerper, Hering, Nadine Krause (5), Blacha, Baumbach (4), Melbeck (3)
Norwegen: Pedersen, Haraldsen; Anette Hovind Johansen, Nyberg (5), Aamodt (1), Snorrøggen (7), Sørlie Lybekk (8), Nostvold, Breivang, Hammerseng (4), Kari Mette Johansen (4), Frafjord (1), Riegelhuth, Harsaker (3)
Schiedsrichter: Baum/Goralczyk (Polen). – Zuschauer: 13000. – Siebenmeter: 3/2:2/1. – Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Loerper/zwei, Baumbach – Snorrøggen, Hammerseng, Frafjord, Riegelhuth). – Spielfilm: 0:2 (2.), 3:3 (6.), 6:5 (10.), 7:9 (14.), 8:13 (17.), 12:15 (24.), 12:18 (26.), 13:19 (28.), 16:19 – 16:20 (33.), 19:21 (38.), 22:25 (43.), 26:25 (48.), 27:26 (49.), 27:28 (52.), 29:29 (55.), 29:33 (59.), 30:33.

Von: tok


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