Informationen für Eltern

Sport ist wichtig und fördert die Gesamtentwicklung unserer Kinder

Fangen Sie so früh wie möglich an, das Interesse des Kindes am Sport zu wecken und es zu Bewegung zu animieren. 

Die Gesamtentwicklung des Kindes hängt stark von der Bewegungsschulung ab. Bieten Sie dem Kind eine Vielzahl von Bewegungsmöglichkeiten, wobei diese nicht immer vordergründig mit dem Handballspiel zu tun haben müssen.

Sie sollten wissen, dass schon im Kleinkindalter die vielfältige Bewegungserfahrung eine sehr gute Basis schafft, um später auch im Handballsport individuelle Interessen und Fähigkeiten zu entwickeln.

Wir haben hier ein paar Tipps für Eltern zusammengetragen, die Sie bitte als Anregung oder auch als Denkanstoß verwerten können:

  • Spaß am (Handball-)Sport sollte die Hauptsache für das Kind sein, egal ob Sieg oder Niederlage
  • Eigene Sportbegeisterung sollten vorgelebt werden
  • Auch aus Niederlagen lernt man!
  • Eltern sind die größten Vorbilder!
  • Fehler sind immer erlaubt!
  • Als Eltern sollten Sie die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der Kinder auch außerhalb des Sports stärken
  • Auch Gegner und Schiedsrichter verdienen Respekt!
  • Emotionen ja, Beleidigungen nein!
  • Die Kompetenz des Trainers sollte nicht vor den Kindern in Frage gestellt werden
  • Bei Konflikten Kontakt mit dem Trainer oder Mannschaftsverantwortlichen aufnehmen und nicht auf die Kinder übertragen
  • Auch Eltern sollten regelkundig sein!
  • Eltern sollten die Kinder darin unterstützen, ihre eigene Leistung einschätzen zu können und auch Kritik zu akzeptieren
  • Zeigen Sie Interesse und Begeisterung für den Sport und die Mannschaft Ihres Kindes. Ermuntern Sie Ihr Kind zum Sport, aber setzten Sie es nicht unter Druck.
  • Fragen Sie nach, wo sie den Verein/die Mannschaft unterstützen können. Hilfe ist meistens willkommen!
  • Vergleichen Sie die sportlichen Leistungen Ihres Kindes nicht mit denen anderer Kinder, sondern messen Sie seine Fortschritte immer nur an seinen eigenen Leistungen!
  • Nimmt das Kind gegen seinen Willen am Training teil, lässt die Motivation schnell nach.
  • Überlassen Sie Ihr Kind im Training/Spiel dem Trainer und mischen Sie sich nicht ein. Fragen und Ratschläge können nach dem Training/Spiel im Gespräch mit dem Trainer besprochen werden.
  • Stellen Sie nach dem Training/Spiel die richtigen Fragen! Sinnvoll sind vor allem Fragen, die sich auf den Prozess des Spielens und des Lernens beziehen. Hier einige Beispiele:
    • Hattest Du Spaß beim Training/Spiel?
    • Was hattest Du Dir für heute vorgenommen und wie gut hast Du es umgesetzt?
    • Was ist Dir heute besonders gut gelungen?
    • Wie positiv war Deine Einstellung?
    • Wie hat sie sich im Verlauf des  Spiels eventuell verändert?
    • Wie war Deine Vorbereitung und wie hat sie Dein Ergebnis beeinflusst?
    • Was hätte heute besser sein können und wie könntest Du das erreichen?
    • Was hast Du heute dazugelernt?
  • Geben Sie dem Trainer alle notwendigen Informationen, die er fürs Training Ihres Kindes benötigt. Dazu gehören neben den Zielen u.a. der Gesundheitszustand und eventuelle Besonderheiten (Allergien, etc.), gegebenenfalls schulische Engpässe, familiäre Sondersituationen etc.
  • Hüten Sie sich vor der Einstellung: "Mein Kind soll mehr sportlichen Erfolg haben als ich!" Ihr Kind soll entscheiden, wie es seinen Sport ausüben möchte.
  • Lassen Sie die Liebe und Wertschätzung Ihrem Kind gegenüber nicht von Spielergebnissen beeinflussen und senden Sie ihm keine derartigen Signale. Weder sollten Sie ihm das Gefühl geben, dass es nach einem Sieg ein besserer Mensch geworden ist, noch nach einer Niederlage ein schlechterer. Gerade bei Sportlern ist häufig die Gefahr groß, dass sie ihr Selbstwertgefühl zu sehr an den Wettkampfergebnissen festmachen. Im Sinne einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung brauchen die Kinder Eltern, die ihnen zeigen, dass sie sie genauso lieben, egal ob sie gut oder schlecht gespielt haben.
  • Manche Kinder üben eine Sportart für ihre Eltern aus, entweder um Respekt und Anerkennung zu erlangen, oder einfach um ihre Eltern glücklich zu machen. Versuchen Sie, Ihrem Kind deutlich zu machen, dass es den Sport für sich betreibt, weil es ihm Spaß macht und Sie es lediglich unterstützen, weil es Ihnen viel Freude bereitet. 

Hier finden Sie zwei Beispiele für Elterninformationen, die Sie bei Spielen/Spielfesten in der Sporthalle aufhängen können.

Anzeige
Hanniball