Der Buxtehuder Bundesliga-Nachwuchs mit dem neuen Trainerteam Trula Diminidis, Heike Axmann und Kirsten Willmann (von links). - Foto: Verein

03.07.2014 · 3. Liga, Frauen 3. Liga · Von: PM Verein

Buxtehuder Nachwuchsteams sind runderneuert in Vorbereitung gestartet

Runderneuert und stark verjüngt geht das BSV-Juniorenteam, die zweite Frauenmannschaft des Buxtehuder SV, in die neue Drittliga-Saison. Auch die weibliche A-Jugend des BSV, die in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein und in der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) startet, präsentiert sich mit zahlreichen neuen Gesichtern. Am Dienstagabend stellte der Buxtehuder SV das neue Trainerteam, die Nachwuchsteams und das Konzept für die neue Spielzeit offiziell vor. 

Trula Diminidis (38) und Kirsten Willmann (33) teilen sich nach dem Wechsel des bisherigen Trainers Steffen Birkner zum Zweitligisten SGH Rosengarten/Buchholz das Traineramt bei der 2. Frauen des BSV, Heike Axmann (45) wird die weibliche A-Jugend in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein trainieren. Die Hauptverantwortung für die Spielerinnen, die in der Jugend-Bundesliga spielen, liegt weiterhin bei Dirk Leun (50).

Um die Förderung von Top-Talenten weiter zu verbessern, hat der Buxtehuder SV zur neuen Saison weiter an seinem Nachwuchskonzept gefeilt. Das Juniorenteam wurde noch einmal verjüngt, der Kader der 2. Frauenmannschaft und der weiblichen A-Jugend in der Breite verstärkt. Zahlreiche Talente aus der Region haben den Weg zum BSV gefunden, sodass eine stärkere Trennung der Mannschaften möglich ist. „Wir wollen Doppelbelastungen und der Durchmischung der Teams minimieren. Die Spielerinnen sollen dort trainieren und spielen, wo sie am meisten gefordert und gefördert werden“, erläutert Heike Axmann das Konzept.

Der Kader des Juniorenteams zur neuen Saison umfasst 19 Spielerinnen. Gerade mal sechs von ihnen stammen aus dem Drittliga-Team des Vorjahres, ebenso viele Spielerinnen sind von anderen Vereinen dazu gestoßen: Die Torhüterinnen Lea Rüther (JSG Altertal) und Beke Kegelhut (TSV Wat-tenbek), Lotta Heinrich (HSG Heitmark) und Laura Schulze (SV Tungendorf) sowie Lara Witt und Charlotte Brömer vom VfL Stade. Die übrigen Spielerinnen rücken aus der eigenen B- und A-Jugend in die 2. Frauen auf. „Unsere ältestes Spielerin ist 21 Jahre, der Großteil könnte noch in der Jugend spielen“, sagt Trula Diminidis.

Die sportlichen Ziele haben Trula Diminidis und Kirsten Willmann entsprechend auf ein Minimum reduziert. „Ein Punkt mehr als der erste Absteiger“, sagt Diminidis. Körperlich und kräftemäßig werde ihre junge Mannschaft unterlegen sein, werde aber lernen sich durchzusetzen. Der Fokus liegt eindeutig auf der Ausbildung, nicht auf dem Erfolg. „Wir wollen und sollen Talente ausbilden und wenn möglich an die Bundesliga heranführen. Das ist eine extrem spannende Aufgabe“, sagt Kirsten Willmann, die von 2003-2005 selbst schon beim BSV in der Bundesliga gespielt hat.

Die Ziele der A-Jugend sind da schon klarer formuliert: „Wir wollen beste Hamburger Mannschaft in der Oberliga werden und in der Jugend-Bundesliga das Final Four erreichen“, sagt Trainerin Heike Axmann. Sie geht mit einem 15-köpfigen Kader in die Saison, allesamt Jahrgang 1997 und jünger. Die A-Lizenz-Inhaberin hat neben Spielerinnen aus dem „eigenen Stall“ ebenfalls hoffnungs-volle Talente aus Bremen und Hamburg hinzubekommen. „Es ist erfreulich zu sehen, dass leistungsorientierte Spielerinnen immer mehr auch den BSV auf dem Schirm haben.“

Und das hat seinen Grund: gemeinsam mit der SGH Rosengarten/Buchholz als Kooperationspartner kann der Buxtehuder SV jungen Talenten jetzt alles von der Jugend-Oberliga bis zur Frauen-Bundesliga anbieten. Die A-Jugend des Buxtehuder SV spielt in der Oberliga HH/SH und Jugend-Bundesliga Handball (JBLH), das BSV-Juniorenteam in der 3. Liga. Und auf dem Weg in die 1. Bundesliga bietet die SGH Rosengarten/Buchholz die Möglichkeit, die 2. Liga als Zwischenstation zu nutzen. „Für junge Spielerinnen, die Schritt für Schritt nach ganz oben wollen, bieten sich mit diesem Konstrukt optimale Voraussetzungen“, erläutert Heike Axmann.

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