Maxie Bech vom SV Henstedt-Ulzburg. Die Gastgeberinnen gewannen das Spiel um Platz drei gegen Regensburg mit 26:21. - Foto: Schlotmann

24.05.2015 · Jugend · Von: oti

DM weibliche B-Jugend: SV Henstedt-Ulzburg gewinnt gegen Regensburg Spiel um Platz drei

Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend in Norderstedt: Die Gastgeberinnen des SV Henstedt-Ulzburg gewannen das Spiel um Platz drei gegen den ESV Regensburg mit 26:21. Schon zur Halbzeit führten sie mit 14:9. 13 Minuten konnte Regensburg die Begegnung offen gestalten (5:6). Dann setzte sich Henstedt-Ulzburg Tor um Tor ab.

Frank Hamann, Bundestrainer weiblicher Nachwuchs: „Henstedt-Ulzburg hat den Druck, den man während des Halbfinales gespürt hatte, im Spiel um Platz drei abgelegt, befreit und mit Mut aufgespielt. Das war in Ordnung.“

Klaus Schäfer, Trainer des ESV Regensburg: „Wir haben es, wie im Halbfinale gegen Oldenburg, nicht geschafft, die zweite Welle des Gegners zu unterbinden. Dennoch bin ich nicht unzufrieden mit Halbzeit eins, auch wenn unser Engagement nicht immer mit Toren belohnt wurde. In der zweiten Halbzeit habe ich dann an die Ehre der Mädchen appelliert. Da ging noch mal ein Ruck durch die Mannschaft.“

Ole Lange, neben Mannhard Bech Trainer der weiblichen B-Jugend des SV Henstedt-Ulzburg: „Unser Matchplan ist aufgegangen. Unser Ziel war Regensburg durch Tempospiel müde zu machen – und dann noch mal eine Schippe nachzulegen.“ Lange zum Einbruch in Halbzeit zwei: „Da hat ein wenig die Konzentration nachgelassen. Außerdem wollten wir noch einmal allen Spielerinnen, die auf dem Bogen standen, Spielanteile zukommen lassen.“  

Das erste Tor im Spiel um Platz drei ging auf das Konto der Regensburgerin Ida Heitzer. Franziska Peter brachte den ESV mit 2:1 in Führung. Nach Toren von Anna Nowatzki vom Kreis und Christin Bahde per Siebenmeter hatte Henstedt-Ulzburg bis zu Spielminute vier ausgeglichen (2:2). Maxie Bech brachte die Gastgeberinnen dann mit 4:2 in Front. Henstedt-Ulzburg legte immer wieder vor, Regensburg zog nach. In Minute 15 sorgte Anna Nowatzki erstmals für einen Drei-Tore-Vorsprung für die Gastgeberinnen (8:5), traf auch zum 9:5. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit führte Henstedt-Ulzburg mit 12:7. Regensburg stemmte sich noch einmal dagegen und verkürzte auf 9:12. Die Gastgeberinnen drehten wieder auf und führten zur Halbzeit mit 14:9.

In Halbzeit zwei ließen sie nichts mehr anbrennen. Maxie Bech warf das 15:9. Sieben Minuten später hatte sich Henstedt-Ulzburg nach einem Tor von Anna Nowatzki bereits auf 20:9 abgesetzt. ESV-Trainer Klaus Schäfer nahm die Auszeit und stellte die Regensburgerinnen neu ein. In der 37. Minute verkürzte Franziska Peter per Siebenmeter auf 15:23. Henstedt-Ulzburg gab das Heft nicht mehr aus der Hand. Am Ende der Partie stand ein 26:21 auf der Anzeigetafel der Moorbekhalle.   

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