Im Dienste der Talente: Daniel Eckert-Lindhammer (ITK), Jens Pfänder (DHB) und General Ibrahim Sayed (ägyptischer Verband). - Foto: ITK

14.10.2014 · Home, Verband, Trainer · Von: PM

„Nachwuchsleistungssport im internationalen Handball“: ITK-Weiterbildung in Ägypten erfolgreich durchgeführt

In Ägypten trafen sich vom 15. bis zum 25. September 25 Handballtrainer aus sieben arabischen Ländern zu einem Weiterbildungslehrgang unter dem Titel „Nachwuchsarbeit im internationalen Handball“. Das „ITK Alumnicamp Ägypten 2014“ wurde von der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig für Absolventen des Internationalen Trainerkurses (ITK) organisiert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziert.

Unter der Anleitung der Leipziger Experten Dr. Norbert Schlegel (Sportwissenschaftliche Fakultät), Daniel Andrä (Kindersportkoordinator des SC DHfK) und Christian Dahms (IAT) haben die Teilnehmer neueste Kenntnisse der professionellen Nachwuchsarbeit im Handball sowie eine intensive pädagogische und psychologische Weiterbildung im Bereich Teambuilding erfahren. Erste Erkenntnisse der Weiterbildung konnten die Trainer bei einem von ihnen organisierten Handballturnier für 40 Kinder und Jugendliche aus Kairo umsetzen.

Wissenschaftlicher Höhepunkt war die Podiumsdiskussion über den Nachwuchsleistungssport im internationalen Vergleich. Beteiligt waren hier auch DHB-Leistungssportreferent Jens Pfänder sowie der Vizepräsident des ägyptischen Handballverbandes, General Ibrahim Sayed. Es wurden vor allem Maßnahmen zur stärkeren Talentförderung und zur Intensivierung der Qualität der Trainerausbildung besprochen, welche in fast allen Ländern als große Herausforderung angesehen wurden.

„Die Absolventen der Internationalen Trainerkurse schaffen in ihren Heimatländern Perspektiven für Heranwachsende im Sport“, so Daniel Eckert-Lindhammer, der als Administrativer Geschäftsführer für die Kurse in Leipzig verantwortlich ist. „Mit unseren Alumnicamps wollen wir ihre Vernetzung untereinander und den wissenschaftlichen Austausch weltweit fördern. In Ägypten konnten wir zudem wichtige Beziehungen zum ägyptischen Handballverband, zur Universität Hellwan in Kairo und zum Sportministerium knüpfen und sind damit einen weiteren Schritt in Richtung einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft gegangen.“

DHB-Leistungssportferent Jens Pfänder erklärte: „Wir überlegen, die Ausbildung in Zukunft von Seiten des DHB verstärkt zum Beispiel mit Referenten zu begleiten und zu unterstützen.”

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