11.06.2016 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

Positionswechsel bei der SG Leutershausen: Holger Löhr übergibt das Amt des sportlichen Leiters an Uli Roth

Noch sind einige Wochen Zeit, ehe sich die SG Leutershausen sportlich auf die neue Saison in der zweiten Liga vorbereitet. Im Hintergrund bilden sich inzwischen aber schon die Strukturen heraus. Eine wichtige Veränderung gibt es auf der Position der sportlichen Leitung: Holger Löhr zieht sich von dem Posten zurück. Für ihn übernimmt Uli Roth.

“Der Zeitpunkt für diesen Schritt ist gut”, sagt Holger Löhr, “wir haben in der vergangenen Saison die Ziele, die wir uns gesteckt haben, erreicht. Wir haben eine vernünftige Mannschaft, wir sind aufgestiegen, die Spieler haben sich weiter entwickelt.” Löhr, erst als als Trainer, später als sportlicher Leiter die treibende Kraft hinter dem Wiederaufstieg der Roten Teufel seit 2007, hinterlässt ein bestelltes Feld. An der strategischen Schaltstelle als sportlicher Leiter schaffte er nach dem wirtschaftlich erforderlichen Abstieg aus der zweiten Liga im Jahr 2014 gemeinsam mit Trainer Marc Nagel ein Kunststück: In einer Phase der finanziellen Konsolidierung formten sie ein junges Perspektivteam, das in der 3. Liga schneller reifte als erwartet und dessen Akteure zu festen Größen in den Nachwuchsteams des DHB wurden. Trotz dieser Verdienste sagt der 45-Jährige jetzt: “Handballerisch suche ich eine neue Herausforderung.”

So ganz verlässt er die SG Leutershausen aber doch nicht. In der kommenden Saison wird er einmal pro Woche individuelle Übungseinheiten mit den Junioren-Nationalspielern und viel versprechenden Talenten im Kader der Roten Teufel abhalten: “Leistungstraining, positionsspezifisches Training, da werden wir die Schwerpunkte setzen.” Gemeinsam mit Marc Nagel stellt er sicher, dass Leutershausen die Talentschmiede der Liga bleibt.

Den Job des sportlichen Leiters kennt Uli Roth - er ist nicht nur der Nachfolger, sondern auch der Vorgänger von Holger Löhr auf dieser Position. Nach einer intensiven beruflichen Phase hat er nun wieder mehr Kapazität, sich um die Belange der Mannschaft zu kümmern: “Insofern können wir die Übergabe nahtlos gestalten. Holger hat sich außerordentlich engagiert und das Team voran gebracht. Ohne ihn hätte es die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre nicht gegeben. Dafür gebührt ihm großer Dank”, zollt Uli Roth seinem Freund allen Respekt und ist froh, dass er nicht ganz von Bord geht: “Für die jungen Spieler im Kader ist wichtig, dass sie auch weiterhin von seinem Training und der individuellen Betreuung profitieren können.” 

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