Länderpokalsieger 2013: HV Württemberg. - Foto: BHV

08.04.2013 · Home, Jugend, Jugend weiblich Nationalteam · Von: JR

Württemberg verdienter Sieger des Länderpokals 2013

Ein starkes Turnier mit einem verdienten Sieger: Im Länderpokal der weiblichen Jugend (Jahrgang 1997 und jünger) durften die Handballerinnen des HV Württemberg am Sonntag den Turniersieg feiern. In einem starken Finale setzten sich die württembergischen Talente mit 23:19 gegen Gastgeber Baden durch. Der HVW hatte Mitte März in Rotenburg an der Fulda bereits den Länderpokal der männlichen Jugend gewonnen.

„Am Ende hätte das Spiel in einigen engen Situationen sogar noch kippen können. Aber Württemberg hat mit einer starken 3:2:1-Deckung verdient gewonnen“, sagte Maik Nowak, Leistungskoordinator der weiblichen Jugend im Deutschen Handballbund, nach dem Endspiel. Gleich drei Spielerinnen des Siegers wurden in das All-Star-Team des Turniers berufen und unterstrichen die Stärke des Turniersiegers.

Im All-Star-Team standen Kerstin Foth, Marie-Christine Beddies, Lisa Wieder (alle Württemberg), Sarah Irmler (Bayern), Paula Prior (Hamburg), Carina Sendel (Mittelrhein) und Marie Stoschus (Brandenburg). 

Das kleine Finale um den dritten Platz gewann der Hamburger HV mit 19:16 gegen den HV Sachsen-Anhalt. Platz fünf ergatterte Bayern dank eines 21:17 Erfolgs über Brandenburg, und im Duell der beiden Rhein-Teams holte sich der HV Mittelrhein mit einem 26:23 gegen den HV Niederrhein Platz sieben.

„Wir haben an den drei Turniertagen einige attraktive Spiele mit viel Spannung gesehen. Zeitweise hat man die hohen Belastungen gesehen. Vor allem am Samstag gab es Duelle auf hohem Niveau“, meinte Nowak, der von einer überragenden Organisation der Veranstaltung sprach. Auch die Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen lobten die DHB-Trainer nach dem dreitägigen Jugend-Event der Spitzenklasse. 

„Es ist schön, wenn man mit einem guten Gefühl nach Hause fährt. Nach den Spielen wissen wir, dass der deutsche Mädchenhandball einen Aufschwung erlebt. Die Veranstaltung und die Mannschaften hatten ein höheres Niveau als in den vergangenen Jahren“, bilanzierte Frank Hamann, DHB-Trainer der weiblichen Jugend-Nationalmannschaft.

Folgende Spielerinnen wurden in Wiesloch mit dem Team des HV Württemberg Länderpokalsieger 2013: Sabrina Baumann, Jasmin Dirmeier, Sina Stumpp, Lisa Wieder (alle HC Wernau), Marie-Christine Beddies (TuS Metzingen), Kerstin Foth (VfL Herrenberg), Lea Gruber, Hanna Hojczyk, Marina Maric, Ann-Kathrin Beck (alle SF Schwaikheim), Vildana Halilovic, Vanessa Nagler (beide SV Remshalden), Alina Hiller (TSV Heiningen), Linda Leukert (SG Schorndorf), Meike Schmied (VfL Pfullingen), Milana Vlahovic (TV Metterzimmern), verantwortliche Trainer waren Nico Kiener, Gerhard Rohr und Jürgen Lebherz.

Für das Team Baden spielten: Aylin Bertsch (TSV Rintheim), Ronja Schwab (TSV Birkenau), Katja Zimmermann, Maike Vondermühl, Kim Schmitt, Wiebke Heck (alle TSG Wiesloch), Leonie Scholl, Anna Widmaier, Clara Bohneberg, Linda Gottselig, Kimberly Knoof (alle SG Nußloch), Filiz Saglamer, Sophia Sommerrock (beide SG Heidelsheim/Helmsheim), Vanessa Dörr, Lisa Friedberger, Lea Müller, Josephine Körner (alle TSG Ketsch), verantwortliche Trainer waren Steffen Piffkowski und Melanie Konrad.

 

Vorrunde:

Gruppe 1, Stadionhalle Wiesloch:
Hamburger HV – HV Brandenburg 22:15
HV Mittelrhein – Badischer HV 14:18
Badischer HV – Hamburger HV 24:19
HV Brandenburg – HV Mittelrhein 24:14
Hamburger HV – HV Mittelrhein 30:17
HV Brandenburg – Badischer HV 14:16

Tabelle: 1. Badischer HV 58:47/6:0 Punkte, 2. Hamburger HV 71:63/4:2, 3. HV Brandenburg 53:52/2:4, 4. HV Mittelrhein 45:72/0:6

 

Gruppe 2, Sportparkhalle Leimen:
HV Württemberg – HV Sachsen-Anhalt 21:20
Bayrischer HV – HV Niederrhein 25:23
HV Niederrhein – HV Württemberg 20:25
HV Sachsen-Anhalt – Bayrischer HV 21:14
HV Württemberg – Bayrischer HV 18:18
HV Sachsen-Anhalt – HV Niederrhein 25:23

Tabelle: 1. HV Württemberg 64:58 Tore/5:1 Punkte, 2. HV Sachsen-Anhalt 66:58/4:2, 3. Bayrischer HV 57:62/3:3, 4. HV Niederrhein 66:75/0:6

 

Endrunde:

Halbfinale, Stadionhalle Wiesloch
HV Württemberg – Hamburger HV 28:23
HV Sachsen-Anhalt – Badischer HV 12:13

Platzierungsspiele, Stadtparkhalle Leimen
Platzierungsspiel 1: HV Brandenburg – HV Niederrhein 21:18
Platzierungsspiel 2: HV Mittelrhein – Bayrischer HV 21:24

Finalspiele, Sonntag, 7. April, Stadionhalle Wiesloch
Spiel um Platz 7: HV Niederrhein – HV Mittelrhein 23:26
Spiel um Platz 5: Bayrischer HV – HV Brandenburg 21:17
Spiel um Platz 3: Hamburger HV – HV Sachsen-Anhalt 19:16
Finale: HV Württemberg – Badischer HV 23:19

Anzeige
Banner HANDBALL - Es lebe der Sport
Banner DHB-Rahmentrainingskonzeption
Hanniball