Deutsche Meisterschaft weibliche B-Jugend: Elena Oeder steht mit dem SV Remshalden im Finale. – Foto: Schlotmann

23.05.2015 · Jugend · Von: oti

DM weibliche B-Jugend: Remshalden gewinnt gegen Henstedt-Ulzburg und zieht in das Finale ein

Beim Final Four um die deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend in Norderstedt ist am frühen Samstagnachmittag die erste Entscheidung gefallen: Der SV Remshalden gewann im ersten Halbfinale gegen die Gastgeberinnen vom SV Henstedt-Ulzburg mit 19:17 (8:9) und zieht in das Finale ein (Sonntag, 17.15 Uhr). Im zweiten Halbfinale treffen um 17:15 Uhr der VfL Oldenburg und der ESV Regensburg aufeinander.

In der 39. Minute sahen die Gastgeberinnen noch wie die sicheren Siegerinnen des Halbfinales aus. Sie führten nach einem Treffer von Caro Rodewald mit 15:12. Louisa De Bellis verkürzte für Remshalden im nächsten Angriff auf 13:15, Vildana Halilovic zunächst auf 14:16, dann auf 15:16 und glich schließlich aus (16:16, 44.). Annika Lott brachte Henstedt-Ulzburg noch einmal mit 17:16 in Führung. Maxie Bech verpasste mit einem Lattentreffer die Chance, die Gastgeberinnen mit zwei Toren in Front zu bringen. Elena Oeder warf für Remshalden das 17:17, Vildana Halilovic in der 49. das 18:17 und schließlich per Siebenmeter das 19:17.

Mannhard Bech, Trainer des SV Henstedt-Ulzburg, nimmt die Schuld auf sich: „Ich habe im entscheidenden Moment nicht die richtige Entscheidung getroffen und es nicht geschafft, den Druck von der Mannschaft zu nehmen.“

Der SV Remshalden war mit zwei technischen Fehlern in die Begegnung gestartet. Henstedt-Ulzburg wusste das zu nutzen und ging in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. Remshalden glich im nächsten Angriff aus. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. In der 14. Minute stand es 5:5. In der 16. Minute brachte Christin Bahde Henstedt-Ulzburg mit 6:5 in Front. Annika Lott erhöhte im nächsten Angriff durch einen Rückraumtreffer auf 7:5. Bis zur 25. Minute hatte Remshalden wieder ausgeglichen. Louisa De Bellis warf das 8:8. Carola Rodewald brachte Henstedt-Ulzburg zur Halbzeit noch mal mit 9:8 in Front.

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