Beendeten mit 1:5 Punkten die drei Spiele gegen die Franzosen: die Spielerinnen der Jugendnationalmannschaft der Jahrgänge 1998 und jünger der weiblichen Jugend des Deutschen Handballbundes.

07.11.2015 · Home, Nationalteams, Jugend weiblich Nationalteam · Von: oti

W1998 mit 1:5 Punkten aus drei DFJW-Spielen: „Daraus haben wir viel zu lernen“

1:5 Punkte aus drei Spielen im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW): „Daraus haben wir viel zu lernen“, sagt DHB-Trainer Frank Hamann. Nach dem 25:25-Unentschieden am Dienstag in in Lauda-Königshofen unterlag die Jugendnationalmannschaft der Jahrgänge 1998 und jünger der weiblichen Jugend nicht nur im zweiten Spiel am Donnerstag in Mosbach, sondern auch am Samstag in Hardheim. Ein 20:23 stand nach Ende der Begegnung auf der Anzeigetafel der Walter-Hohmann-Sporthalle. Zur Halbzeit hatte die DHB-Auswahl noch 14:6 geführt.

DHB-Trainer Frank Hamann im Gesamtfazit: „Wir sind enttäuscht. Es lag nur in unserer eigenen Verantwortung, an unserer eigenen Qualität.“ Das Positive, das das Trainergespann, neben Hamann Zuzanna Porvaznikova, zieht: „Wir haben vor allem Erkenntnisse gewonnen, welche Spielerin unter Druck Leistungen zeigen kann. Wer ist noch nicht so weit? Wer muss noch über den Verein an sich arbeiten?“

Die DHB-Trainer sahen in Hardheim ein Spiel mit zwei Gesichtern. Hamann: „In der ersten Halbzeit haben wir noch eine sehr, sehr gute Begegnung gesehen.“ Er und Zuzanna Porvaznikova hatten zunächst eine 6:0-Abwehr auf das Feld gestellt. „Die Mädchen haben ihre Aufgabe sehr gut gelöst.“ Ein Sonderlob sendet der Trainer in Richtung Torhüterin Katharina Filter. „Sehr, sehr aufmerksam. Der Halbzeitstand von 14:6 war absolut berechtigt.“

Den warnenden Hinweis des DHB-Trainers, in den zweiten 30 Minuten nicht nachzulassen, schlugen die Auswahlspielerinnen in den Wind. Hamann: „Nur sechs Tore bei 20 gefühlten Fehlwürfen – das ist einfach zu wenig.“ Die Trainer sprechen von einer „fahrlässigen Chancenverwertung“, die die Französinnen immer besser hätten ins Spiel kommen lassen und mit dem 17:17 schließlich den Ausgleich erzielten. „Wir haben dann versucht, aus einer offenen Deckung leichte Ballgewinne zu erzielen. Das gelang zunächst.“ Tatsächlich konnten diese Frankreich nicht in ihrem Tordrang stoppen. „Wir müssen ganz hart annehmen, dass wir auf internationalem Niveau in einem Spiel mit 30 guten Minuten eben keine Chance haben. Das nehmen hoffentlich alle Spielerinnen mit, die dieses Spiel erlebt haben.“

Die nächste Maßnahme für den Jahrgang planen Hamann und Porvaznikova im Rahmen der DHB-Bundestrainertagung im November in Hennef. „Danach haben wir einen Überblick über 32 Spielerinnen und wissen auch, mit wem wir im Januar in die WM-Vorbereitung gehen “, so Hamann.

 

Deutschland – Frankreich 20:23 (14:6)

Deutschland: Katharina Filter, Sara Peters; Amelie Bayerl (4), Pia Dalinger, Lena Degenhardt (1), Isabelle Dölle (2), Vildana Halilovic (4), Isabell Hurst (2), Naina Klein, Annika Lott, Sara Mustafic, Franziska Peter (4), Jennifer Souza, Elisa Stuttfeld, Alicia Soffel, Emely Theilig (3).

Frankreich: Manuella Dos Reis, Mallaury Pavillard; Maeva Coulibaly (1), Emily Courtet, Kande Diarra, Mabana-ma Fofana (1), Lucie Granier (6), Charlotte Kieffer, Lea Lacroix, Amandine Lagattu (1), Candice Maurin (6), Chloe Pugliese, Soukeina Sagna (6), Ophelie Tonds, Camille Tourigny (1), Clarisse Wild (1).

Schiedsrichter: Hofmann / Hörath; Zeitstrafen: 4:6 Minuten. - Siebenmeter: 2/1:4/3.

 

 

 

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