Frank Grohmann (am Ball) und Juraj Niznan waren mit jeweils sieben Toren die Garanten für den Sieg. Foto: Verein

01.02.2016 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Bad Blankenburg: Ungefährdeter Sieg über den USV Halle

Mit zwei Punkten im Gepäck erreichte am Samstagabend, der Tross rund um den HSV Bad Blankenburg, die heimatlichen Gefilde. Die Partie gegen den USV Halle war erfolgreich bestritten.

Pünktlich um 19:00 Uhr erfolgte der Anwurf in der Sporthalle des Bildungszentrums Halle/Neustadt. Von der ersten Minute an traten die Spieler des HSV Bad Blankenburg sehr konzentriert auf. Die Abwehr stand über die gesamte Spielzeit sehr sicher und zwang die Hallenser früh zu Fehlern. Neben einen sehr guten Tobias Jahn, zeigten sich Frank Grohmann und Juraj Niznan beispielhaft. Beide übernahmen Verantwortung und führten ihr Team zum letztlich nie gefährdeten Sieg. Ebenso ein Garant für den Sieg war die deutlich verbesserte Leistung von Radoslav Miler. Aber auch der Rest der Mannschaft gehört herausgestellt. Denn gegen diesen mannschaftlich geschlossen agierenden HSV, hatten die Anhaltiner nicht den Hauch einer Chance.

Dank einiger unglücklicher Abschlüsse der HSV Schützen waren die Hallenser noch bis zur 12. Minute halbwegs in der Lage mitzuhalten. Die Führung, welche durch den Treffer zum 4:5 von Juraj Niznan hergestellt wurde, konnte von den Hallensern im weiteren Spielverlauf nicht mehr egalisiert werden. Wie engagiert die Spieler des HSV am Samstag zu Werke gingen, belegt die Abwehraktion von Philipp Große in der 29. Spielminute. Pfeilschnell lief der Blankenburger, Ken Kruse beim Konterversuch den Ball ab. Umso bitterer die schwere Armverletzung die sich Philipp Große dabei zuzog. Minutenlang musste er auf dem Spielfeld liegend, höllische Schmerzen erleiden. Bis er schließlich in die Uniklinik Halle abtransportiert werden konnte. Nachdem das Spiel fortgeführt wurde, erzielten jeweils Juraj Niznan und Pierre Sogalla noch einen Treffer für ihr Team, bevor es mit 11:13 in die Pause ging. Sucht man ein Haar in der Suppe, kann man im Spiel des HSV bis dahin nur die kleine Schwächephase rund um die 20. Minute finden. Diese hatte aber letztlich nur zur Folge, nicht noch höher führend in die zweite Halbzeit zu starten.

Den Schock über den Ausfall von Mannschaftskamerad Philipp Große musste in der Pause verdaut werden. Mit einer Trotzreaktion sollte das bis dahin erreichte Ergebnis zementiert werden. So geschah es dann auch. Ohne locker zu lassen, übten die Blankenburger weiter sehr dominant, hohen Druck auf die Hallenser aus. Radoslav Miler und Dusan Maric bauten die Führung direkt nach Wiederanpfiff mit ihren Treffern zum 11:14 bzw. 11:15 weiter aus. Dem USV Halle war der Zahn gezogen und drohte vom HSV Bad Blankenburg überrollt zu werden. Nach mehreren Doppelschlägen und 3:0 Läufen, befanden sich die Thüringer mit bis zu acht Treffern in Führung. Der immer fleißige Marcel Werner stellte mit seinen Treffern zum 18:26 (52. Minute) und 20:28 (58. Minuten) jeweils diese komfortable Führung her.

Eine, in allen Mannschaftsteilen, ganz starke Leistung beschert den Kurstädter zwei wichtige Auswärtspunkte. Der Kontakt zum Mittelfeld ist wiederhergestellt und zu den Abstiegsrängen konnte weiter Abstand gehalten werden.

USV Halle: Philipp Zimmer, Helmut Feger, Landry Traineau (1), Ronny Voigt, Chris Heyer (2), Maximilian Haase (1;0/1), Ken Kruse (1), Robert Wagner, Martin Danowski (3), Pierre Sogalla (10), Robin John (4), Chris Thiele (1;1/2), Robert Kalbitz, Axel Steinbach, Fabian Metzner, Jan Bernhardt, Maximilian Gruszka

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann (7;1/1), Juraj Niznan (7), Robert Römermann (3), Martin Müller, Dusan Maric (2), Felix Kempe, Philipp Große, Max-Florian Köthe, Radoslav Miler (5), Juraj Geci (1), Marcel Werner (4) 

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