Philippe Kohlstrung wird erneut eine Top-Leistung abliefern müssen. Foto: Verein

10.02.2016 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Baggerseepiraten setzen erneut Segel - HSV Bad Blankenburg wartet am Sonntag um 17 Uhr

Nach dem verlorenen Derby beim TV Kirchzell am vergangenen Freitag müssen die Rodgauer 3. Liga Handballer auch am kommenden Wochenende wieder in der Fremde antreten. Die Fahrt in den Opel-Mannschaftsbussen führt diesmal knapp 200 Kilometer in den Thüringer Wald. In der Lavendelstadt Bad Blankenburg warten dann die heimischen Handballer um Torjäger Paul Weyhrauch auf die Baggerseepiraten. Die Duelle der Vergangenheit konnten Rhein & Co. zwar meistens für sich entscheiden, doch in dieser Saison unterliegen die gezeigten Leistungen sehr starken Schwankungen. Vor allem in der Defensive hat man derzeit arge Probleme. Konnte man beim Heimsieg gegen Halle dies noch kompensieren, so war ausgerechnet im Derby bei den abstiegsbedrohten Kirchzellern mit dem „Schweizer Käse“ nichts zu Ernten. Trainer Alex Hauptmann war dementsprechend angefressen und fordert von seiner Mannschaft eine Gegenreaktion. „Wir müssen endlich wieder zur Aggressivität der ersten Spiele zurückfinden, denn wir treffen in den nächsten Wochen auf Gegner, die allesamt noch nicht gesichert sind. Da bekommen wir nichts geschenkt und müssen voll dagegen halten.“

Vielleicht sorgen auch die beiden personellen Nachrichten zum Thema Kaderplanung für eine Portion Rückenwind. Der derzeit noch am Kreuzband verletzte Tim Henkel wird nächste Saison wieder das Trikot der HSG überstreifen und auf Torejagd gehen. Der Heilungsverlauf ist optimal, spätestens zur Vorbereitung im Juli wird Henkel somit wieder topfit sein. „Tim wird aufgrund seiner Erfahrung wieder ein absoluter Führungsspieler bei uns sein, der der Mannschaft auch in kritischen Phasen weiterhelfen kann“, äußerte sich der sportliche Leiter Thomas Paliocha sehr zufrieden mit der Vertragsverlängerung Henkels. Zudem dürfen sich die Baggerseepiraten auf Sam Hoddersen freuen, der nach einem Jahr Jugendbundesliga in Hanau als Perspektivspieler in die Wiesbadener Straße zurückkehrt und sowohl auf Linksaußen, als auch auf Rückraum Mitte eingesetzt werden kann. Auch diese Personalentscheidung stimmt Paliocha zuversichtlich: „Sam ist ein Riesentalent mit absolutem Potential für die Zukunft, an ihm werden wir sicherlich viel Freude haben.“

Nun liegt es am aktuellen Kader, die notwendigen Punkte für das angestrebte Ziel – die Qualifikation für den DHB-Pokal- zu sammeln. Am liebsten wäre es den Verantwortlichen, die Mannschaft würde am Sonntag wieder zwei mit nach Hause bringen.

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