Die Reisegruppe 2. Bundesliga auf dem Weg nach Gröbenzell. Spielerinnen des TuS mit Busfahrer und Fans, die dabei waren. Foto: Verein

06.05.2016 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel West · Von: pm verein

TuS Lintfort erkämpft gute Ausgangsposition in Gröbenzell

Im Hinspiel um den Aufstieg in die 2. Liga verloren die Lintforterinnen zwar mit 18-19 in Gröbenzell, haben aber nach der denkbar knappen Niederlage alle Chancen, dieses Ergebnis am Sonntag in eigener Halle umzubiegen.

Gröbenzell begann stark und war gleich zu Beginn des Spieles hellwach, Lintfort benötigte einige Zeit, um einen Rhytmus zu finden. In der Anfangsphase leistete sich der TuS einfach zu viele Fehler und hatte eine schwache Wurfausbeute. Dann aber zeigten die Gäste vor allem in Unterzahl Moral und verkürzten ausgerechnet in dieser Phase. Bis zur Pausenführung von 11-9 für Gröbenzell blieb es erst mal eng mit leichten Vorteilen für den HCD.

Nach der Pause startete Lintfort dann stark und ging schnell mit 12-11 und 13-12 in Führung. Die Gastgeber konterten und es entwickelte sich eine enge und hart umkämpfte Partie. Als Gröbenzell mit 17-13 in Führung gehen konnte, sah es so aus, als müsse Lintfort der langen Anreise mit Übernachtung Tribut zollen. Aber in der Schlussphase zeigte der TuS seine Kampfkraft und verkürzte bis zum Ende den Rückstand auf nur ein Tor.

Eine fast perfekte Ausgangslage für das Rückspiel am 08. Mai um 16 Uhr in der Sporthalle Eyller Straße. Das sah auch TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein so „mit dem Ergebnis kann ich leben. Beide Teams haben extrem nervös und mit vielen Fehlern agiert. Das war sicher kein schönes Spiel, aber hier geht es nur um das Ergebnis. Ein Tor können wir daheim immer aufholen“, so die Trainerin weiter.

Überragende Spielerin auf dem Feld war ausgrechnet ihre Tochter Naina, die mit acht Toren einen großen Anteil an der guten Position für das Rückspiel hatte. „Das freut mich natürlich doppelt, aber heute haben alle Spielerinnen gekämpft bis zum Umfallen, sodass wir optimistisch in das Rückspiel gehen können“, stellt die Trainerin nach dem Spiel klar. Für den TuS hatte sich also die lange Anreise mit einem Zwischenstopp in Augsburg gelohnt. Ein spannenderes Finale kann man sich dann zum Abschluss der Saison kaum vortellen.

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