Steffen Weinhold. - Foto: Michael Wolf

10.08.2016 · Slider, Home, Nationalteams · Von: tok

Weinhold rückt für Groetzki in die deutsche Handballmannschaft

Für Patrick Groetzki sind die Olympischen Spiele vorzeitig beendet. Der 27-jährige Rechtsaußen der Rhein-Neckar Löwen muss sein Platz im Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson aufgrund anhaltender Knieprobleme räumen.

Für Groetzki rückt nun über das sogenannte „Late Athlete Replacement” mit dem Kieler Steffen Weinhold ein neuer Linkshänder ins Team. Weinhold wird damit im Laufe des Tages vom Außenquartier ins Olympische Dorf ziehen. Groetzki tritt indes innerhalb der nächsten drei Tage die Heimreise an.

„Das ist eine für Patrick extrem bittere Geschichte”, sagt Bob Hanning, DHB-Vizepräsident und Leiter der Teilmannschaft Handball. „Andererseits zahlt es sich aus, dass wir auch Steffen Weinhold durchgehend ganz nah beim Team hatten. So können wir jetzt kurzfristig und optimal reagieren.”

Sigurdsson sagte: „Wir haben leider wenig Zeit, Patricks Verletzung hier auszukurieren. Wir gehen das gleiche Risiko ein wie auf Linksaußen mit nur einem gelernten Spieler. Wir wissen, dass Fabian Wiede und Kai Häfner als Rechtsaußen Erfahrung haben. Es war gut, Steffen hier zu haben und auf ihn zurückgreifen zu können. 

Im weiteren Verlauf bleiben den deutschen Handballern damit noch maximal zwei weitere Wechselmöglichkeiten: Der P-akkreditierte, im Olympischen Dorf untergebrachte Steffen Fäth (Berlin) kann noch bis zum Finale eingewechselt werden. Carsten Lichtlein (Gummersbach) steht ebenso lange weiter als Ersatz bereit, falls sich einer der beiden Torhüter verletzen sollte.

Die deutschen Handball treffen nach den Erfolgen gegen Schweden und Polen (jeweils 32:29) am Donnerstag ab 21.40 Uhr deutscher Zeit auf Gastgeber Brasilien. Weitere Gegner der Gruppenphase werden Slowenien und Ägypten sein.

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