Der Handballverband Württemberg ist von Donnerstag bis Sonntag Gastgeber des Turniers um den Länderpokal der weiblichen Jugend. HVW-Präsident Hans Artschwager: „Das ist die Nabelschau des deutschen Nachwuchshandballs.“ – Foto: Schlotmann

09.01.2017 · Landesverbände, Home, Jugend · Von: oti

HVW-Präsident Artschwager zum Länderpokal weibliche Jugend: „Nabelschau des deutschen Nachwuchshandballs“

Beim Handballverband Württemberg (HVW) sind die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen: Die Württemberger sind von Donnerstag bis Sonntag, 12. bis 15. Januar, im zweiten Jahr in Folge Ausrichter des Wettbewerbs um den Länderpokal des Deutschen Handballbundes; 2017 für Talente der weiblichen Jugend der Jahrgänge 2000 und jünger. Hans Artschwager ist seit 2008 Präsident des HVW. „Den Wettbewerb um den Länderpokal verfolge ich schon länger. Für uns ist das die Nabelschau des deutschen Nachwuchshandballs und damit die Präsentation der besten Spielerinnen der Landesverbände der entsprechenden Jahrgänge. Ich kann nur jedem einen Besuch der Spiele empfehlen.“

Artschwager hofft, „dass wir ähnlich gute Zuschauerzahlen haben, wie im letzten Jahr, damit auch für die, die beim Turnier auf der Platte stehen, das wieder ein tolles Erlebnis wird“. Der Handballverband Württemberg habe dafür alle möglichen Vorkehrungen getroffen. „Die Begeisterung in der Region ist da. Wir erwarten nicht nur Eltern und Fans der Spielerinnen. Wir haben alle Schülerinnen und Schüler der Schulen an den Spielstandorten eingeladen, Handball hautnah zu erleben.“ Den Wettbewerb begleitend hat der HVW seinen Mitgliedsvereinen eine Trainerweiterbildung angeboten, zu der als Referent auch DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld erwartet wird. „Die ist meines Wissens gut gebucht“, sagt der Präsident.

Gespielt wird in der Vorrunde am Donnerstag und Freitag in Leonberg (Sporthalle beim Sportzentrum), Schwieberdingen (Felsenberghalle), Weil im Schönbuch (Weiler Sportzentrum) und in Rutesheim (Sporthalle Bühl). Am Samstag finden die Zwischenrundenbegegnungen in Böblingen (Murkenbachhalle 1 und 2) und Sindelfingen (Sommerhofenhalle und Sporthalle Stadtmitte) statt. Für die Platzierungsspiele am Sonntag sind die EWS-Arena 1 und 2 sowie die Sporthalle Oede in Göppingen reserviert.

Begonnen hatten die Vorbereitungen zu der Veranstaltung in Württemberg bereits unmittelbar nach Abschluss des Turniers im Vorjahr. Artschwager: „Wir haben geguckt, was war gut, was war schlecht, dazu auch unsere Gäste befragt. Die Erkenntnisse aus der Evaluation haben wir dann in die Planungen der diesjährigen Veranstaltung einfließen lassen.“

Wert legen Präsident und Präsidium des gastgebenden Verbandes auf die Einbindung der örtlichen Vereine in die Organisation der Veranstaltung: „Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter, insbesondere Stephanie Wrana und Hendrik Fleisch, haben die Steilvorlage gegeben, die die Vereine an den Spielorten jetzt aufnehmen müssen. Wir sehen die Veranstaltung als Gemeinschaftsaufgabe.“ Wohl auch mit Blick auf die Handball-WM 2017 in Deutschland: „Die Ausrichtung des Länderpokals ist Teil eines Gesamtpakets, mit dem wir für den Frauenhandball werben wollen.“

Alle Mannschaften, Schiedsrichter, Coaches und Sichter sind in den  Mercure-Hotels in Sindelfingen untergebracht. Für Freitag, 13. Januar, bittet der DHB zu einem Themenabend „Karriere im Handball – Vielfalt an Möglichkeiten“. Aktuelle Frauen- und Juniorinnennationalspielerinnen, Jugendsprecherinnen und Schiedsrichterinnen sowie DHB-Trainer besetzen das Podium. Für Sonnabend, 14. Januar, bittet der Handballverband Württemberg Vertreter der Delegationen zu einem Austausch ins Waldhaus in Hildrizhausen.

Gruppeneinteilungen und Spielpläne des Turniers um den Länderpokal der weiblichen Jugend

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