Frank Hamann, Jugend-Bundestrainer weiblich: Der Länderpokal ist ein Highlight im Kalender des Nachwuchshandballs der weiblichen Jugend. – Archivfoto: Schlotmann

11.01.2017 · Landesverbände, Home, Jugend · Von: oti

Hamann zum Länderpokal weibliche Jugend: „Haben Augen offen für Späteinsteiger“

Leonberg, Schwieberdingen, Weil im Schönbuch, Rutesheim, Böblingen, Sindelfingen und Göppingen sind von Donnerstag bis Sonntag, 12. bis 15. Januar, Spielorte des Turniers um den Länderpokal der weiblichen Jugend der Jahrgänge 2000 und jünger des Deutschen Handballbundes. Frank Hamann, Jugend-Bundestrainer weiblich, spricht von einem Highlight im Kalender des Nachwuchshandballs der weiblichen Jugend: „Für alle Trainer, die im weiblichen Nachwuchs unterwegs sind, sollte das ein Pflichttermin sein.“ Hamann verspricht Leidenschaft, Einsatz, Begeisterung: „Von den jungen Damen, die im Württemberg zu Werke gehen, aber genauso von den Trainern.“

Neben dem Jugend-Bundestrainer werden DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld, Chef-Bundestrainer Nachwuchs weiblich Maik Nowak sowie die DHB-Trainerinnen Marielle Bohm und Zuzana Porvaznikova die Veranstaltung begleiten, zu der die Auswahlmannschaften von 20 Landesverbänden des Deutschen Handballbundes erwartet werden.

Hamann: „Der Stellenwert des Länderpokals ist für uns in der Leistungsförderung unstrittig.“ In den Fokus nehmen die Trainer zum einen die aktuellen Kaderspielerinnen, „aber genauso Spielerinnen, die wir bisher noch nicht auf dem Zettel hatten. Wir haben immer Augen und Ohren offen, um Späteinsteigern die Möglichkeit zu geben, auf den DHB-Zug aufzuspringen.“  Wie präsent sind die Talente auf der Platte? Wie haben sie sich weiterentwickelt? „Wir schauen auf den aktuellen Ausbildungsstand; was Athletik angeht, Koordination, Technik und Taktik.“

Die DHB-Mitarbeiter setzen auf den Dialog: „Mit den Spielerinnen, aber genauso mit den Trainern, wenn es gewünscht wird. Wir machen Gesprächsangebote; unter anderem zu Themen wie taktische Ausrichtung, Kleingruppen- und Mannschaftstaktik und Abwehrformationen.“ Die Erkenntnisse die Hamann und Co. aus den Spielbeobachtungen und Gesprächen mit den Trainerkollegen ziehen, fließen unter anderem in die Trainingsarbeit in den Stützpunkten ein.

Hamann zur Rahmenorganisation des Turniers um den Länderpokal: „Die Bedingungen, die wir beim Handballverband Württemberg vorfinden, sind sehr gut. Die Region ist handballbegeistert. Viele Vereine sind beteiligt und leisten ihren Beitrag zu einem tollen Event.“ Alle Beteiligen zeigten ein Höchstmaß und viel Herzblut: „Wichtige Grundlagen, um eine herausragende Veranstaltung auf die Beine zu stellen.“

Gruppeneinteilungen und Spielpläne des Turniers um den Länderpokal der weiblichen Jugend

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