11.02.2017 · 3. Liga, Staffel Nord · Von: pm verein

Hamburger wollen den nächsten Erfolg in der Ferne erkämpfen

Der Handball Sport Verein Hamburg reist, nach Sieg in Beckdorf, am kommenden Samstag nach Fredenbeck.

Mit dem deutlichen 25:35 Auswärtssieg gegen den SV Beckdorf im Rücken, begeben sich die Mannen des Handball Sport Verein Hamburg auf den Weg in das nur 50 Kilometer entfernte Fredenbeck. Die Nachbarn aus Niedersachen belegen aktuell den 9. Tabellenplatz und stehen somit gefestigt im Mittelfeld der Tabelle.

Doch erst am vergangenen Spieltag musste sich die Mannschaft aus Fredenbeck mit 25:20 dem Oranienburger HC geschlagen geben. Aufpassen müssen die Jungs von der Elbe vor allem auf der Außenposition. Mit Jürgen Steinscherer haben die Männer aus Fredenbeck den besten Torschützen der 3. Liga Nord in ihren Reihen. Der Linksaußen erzielte in der laufenden Saison insgesamt starke 140 Tore (davon 54 7m) und führt die Liste damit an.

Herzschlagfinale im Hinspiel

Das erste Spiel der laufenden Saison gegen die Fredenbecker konnten die Schützlinge von Hamburgs Trainer Jens Häusler nur knapp für sich entscheiden. Nach einem Herzschlagfinale konnten die Hamburger einen 27:26 Heimsieg in der Sporthalle Hamburg feiern. Anders als im Hinspiel wollen die Hanseaten gegen den VfL Fredenbeck von Anfang an die gute Leistung aus dem vergangenen Spiel gegen die Beckdorfer bestätigen.

Ossenkopp erwartet hartes Spiel

„Ich erwarte ein heiß umkämpftes und körperlich hartes Spiel in Fredenbeck. Die Niedersachsen haben in der Rückrunde bisher nicht wie erwartet gepunktet und werden im Derby alles daran setzen, die Punkte zuhause zu behalten. Stärken hat Fredenbeck sicherlich im Rückraum, dort besitzen sie viel individuelle Qualität. Aber auch ihr Tempospiel muss unterbunden werden, damit sie sich nicht in einen Rausch spielen. Die Unterstützung unser Fans ist einfach sensationell, eigentlich jedes Auswärtsspiel fühlt sich wie ein Heimspiel an. Wir wollen auch deshalb natürlich noch mehr Auswärtssiege holen und gleich in Fredenbeck damit weitermachen, wo wir in Beckdorf aufgehört haben“, sagt Ossenkopp.

Hamburger hoffen auf Fanunterstützung

Die Fredenbecker Heimspielstätte ist die Geestland-Sporthalle und liegt nur etwas mehr als 50 Kilometer von der Sporthalle Hamburg entfernt. Die Hamburger hoffen also erneut auf eine großartige Unterstützung von den Rängen. „Es ist jedes Mal beeindruckend, wie unsere Fans die Auswärtsspiele zu einem gefühlten Heimspiel machen“, freut sich auch Schrödi über die Unterstützung der Hamburger Fans. Die Fredenbecker selbst kündigen das Spiel auf ihrer Homepage als das Topspiel der gesamten Saison an. Es ist also mit einem hohen Fanandrang zu rechnen. Wer also noch kein Ticket hat, sollte sich schnell kümmern, da, laut dem VfL, nur noch wenige Tickets an der Abendkasse verfügbar sein werden.

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