18.03.2017 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel West · Von: pm verein

Kein Selbstläufer

Nach einer kämpferischen Meisterleistung in Volmetal hat der LSC nun ein Heimspiel und trifft am Samstag auf den Aufsteiger SG Langenfeld. Im Anschluss trifft sich die Mannschaft im Longericher Lokal „Alt Longerich“ und freut sich über viele Fans, die ebenfalls den Weg dorthin für ein entspanntes Kölsch finden.

Informationen zu Gegner und Spiel:

Am Samstag treffen die Nordrhein-Aufsteiger von 2015 und 2016 aufeinander. Die letzte mögliche Relegation 2016 entfiel: der HVM-Meister verzichtete auf Relegationsspiele gegen den Niederrheinmeister: die SG Langenfeld stieg ohne Play-Off-Spiele in die 3.Liga auf und stellte somit den Nordrheinvertreter. Der LSC stieg 2015 nach tollen Aufstiegsspielen gegen Aldekerk auf, somit stehen sich der Nordrhein-Aufsteiger von 2015 und 2016 gegenüber. Übrigens: Ab dieser Saison wird in den zusammengelegten Oberligen (Regionalliga Nordrhein) der Aufsteiger von der 4. in die 3. Liga ermittelt.

Der Grundansatz der beiden Vereine war nach dem Aufstieg ähnlich: teure Neuverpflichtungen waren nicht möglich, es wurde zum Großteil mit der Aufstiegsmannschaft gespielt. Während der LSC in Jahr 1 31 Punkte erspielte, steht Langenfeld mit aktuell 11 Punkten im Tabellenkeller, jedoch keineswegs aussichtslos. Sehr kämpferische Auftritte im neuen Jahr zeigen, dass sich die SGL längst noch nicht aufgegeben hat. Im Kader der Langenfelder steht der ehemalige und künftige LSC-Spieler Dustin Thöne.

Der LSC hat die 2 Niederlagen vor Karneval bestens verdaut und mit 2 Siegen nach den tollen Tagen wieder in die Erfolgsspur gefunden. Die Teilnahme am DHB-Pokal ist damit sogar schon theoretisch nicht mehr zu nehmen und das Saisonziel erreicht.

Nun möchte man beim LSC den 3. Tabellenplatz verteidigen und somit die inoffizielle Mittelrheinmeisterschaft gewinnen und Leichlingen, Dormagen und Gummersbach 2 hinter sich lassen. Gegen die beiden Erstgenannten gibt es auch noch im weiteren Verlaufe der Saison mit Spannung erwartete Duelle. Am Samstag möchte der LSC seine Ausgangssituation mit einem Heimsieg verbessern.

Trainer Stark: „Wir gehen aufgrund der Tabellensituation wieder als Favorit ins Spiel. Aber wir wissen, dass die am Samstag um 18 Uhr gar keine Rolle spielt, sondern da einfach nur zählt, eine gute Leistung abzuliefern. Dafür wurde in der Woche wieder gearbeitet. Fest steht: auch wenn wir ein wenig Pech haben mit Verletzten: wir haben weiterhin richtig Bock auf die Saison und werden alles für weitere Punkte auf der Habenseite geben. Die Raupe Nimmersatt charakterisiert uns momentan ganz gut.“

Wer am Samstag dabei sein wird, entscheidet sich kurzfristig. Bei Dahlke, Wirths, Mestrum und Janssen gibt es eine Minichance auf einen (Kurz-) Einsatz, falls die Ärzte am Ende der Woche grünes Licht geben. Weiterhin fehlen sicher Koenen, Schauf und Burggraf. Somit wird Christopher Fey weiter im Kader stehen.

Dass es auch am Samstag ein toller Handballabend für den LSC wird, beschreibt Kapitän Chrisi Wolf so: „Langenfeld hat keinen großen Namen, man könnte meinen, es erwartet uns ein Pflichtsieg. Allerdings wissen wir ganz genau, wo wir herkommen, auch dieses Heimspiel in Chorweiler ist wieder ein Highlight. Dass wir uns so stark in der 3. Liga positionieren, hätte uns ja keiner zugetraut. Das gilt es weiter abzufeiern und unseren tollen Fans ein großartiges Spiel mit großem Einsatz und Siegeswillen abzuliefern.“

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