„Wir sind ein Team“ – Einlauf der Inklusionsmannschaften von Freiwurf Hamburg beim „Tag des Handballs“ in der barclaycard arena. – Foto: Sascha Klahn

19.03.2017 · Verband, Landesverbände, Home · Von: oti

Inklusiver Handball beim „Tag des Handballs“: Nicht nur für die Aktiven ein Höhepunkt

„Ein Highlight“, sagt Brita Mehrens, neben Astrid Tillein, Trainerin der Inklusionsmannschaft des Elmshorner HT. „Nicht nur für die Aktiven, sondern auch für uns Trainer und genauso für die Eltern.“ Der Elmshorner HT gehört wie der AMTV Hamburg, der FC St. Pauli und der SVE Hamburg sowie die SG Wilhelmsburg zu den Vereinen des Hamburger Handball-Verbandes, die sich zu Freiwurf Hamburg zusammengeschlossen haben. Freiwurf Hamburg ist die erste inklusive Handball-Liga Deutschlands. Beim „Tag des Handballs“ in Hamburg, präsentiert von goldgas, stellten sich Spielerinnen und Spieler den Besuchern der barclaycard arena vor.

„Für die Aktiven ist das etwas ganz Besonderes“, sagt Max Rode vom AMTV Hamburg, neben Vorsitzendem Martin Wild Mitbegründer von Freiwurf Hamburg. „Vor allem für die, die wir ausgelost haben.“ Tatsächlich hatte das Los entschieden, welche 20 der inzwischen 100 Aktiven von Freiwurf Hamburg, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, am Sonntag das Parkett betreten durften.

Geleitet wurde das Spiel durch Jens-Peter Schmidt, Schiedsrichter in Diensten des Elmshorner HT. Für die Aktiven der inklusiven Handballliga nicht nur gern gesehener Gast, sondern Teil des Spiels. „Das sind die einzigen Spiele, wo ich als Schiedsrichter immer freudig begrüßt werde“, so Schmidt. Mit der Leitung der Partie am Sonntag in der barclaycard arena hatte er keine Probleme.

Das Ergebnis des Spiels in der barclaycard arena am Sonntag mutierte zur Nebensache. Die Zuschauer feierten nicht nur Tore: Sie bedachten jede einzelne Aktion mit Applaus.  

Vor Beginn des Spiels hatte der Freundeskreis des Deutschen Handballs die Mannschaften mit neuen Trikots ausgestattet.

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