Großer Jubel nach dem Halbfinal-Einzug. - Foto: DHB

17.06.2017 · Home, Beach, Slider · Von: cb

Beach-EM: U17-männlich zieht nach und folgt der U17-weiblich ins Halbfinale

Die deutsche U17-Beachhandball-Nationalmannschaft der Jungen steht ebenfalls wie die weibliche Auswahl im Halbfinale. Ein überragender Erfolg für die DHB-Teams. Die Jungen-Auswahl um Trainer Konrad Bansa bestätigte mit dem klaren 2:0-Erfolg im Viertelfinale über Polen seine beeindruckende Form. In der Vorschlussrunde trifft das deutsche Team morgen um auf Titelverteidiger Spanien. In der Vorrunde hatte man den U16-Titelträger der vergangenen EM am Rande einer Niederlage.

Deutschland – Schweiz 2:0 (21:11, 20:7).

Die U17-männlich ist so richtig gut drauf. Auch die gestrige Gewitter-Unterbrechung und die frühe Anwurfzeit heute konnte die Jungs von DHB-Trainer Konrad Bansa nicht aufhalten. Mit einem 2:0-Sieg zieht die DHB-Auswahl vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Spanien in die Ko-Runde ein. Gegen die Schweiz konnte man sich wieder auf eine ganz starke Defensive verlassen, vorne spielte das Team aus einem Guss. Erfolgreichster Werfer war Hendrik Prahst mit 15 Zählern.

Deutschland: Julian Schmälzlein, Fynn Hangstein 2, Dan Zimmermann 2, Felix Karle 3, Emil Paulik 12, Hendrik Prahst 15, Torben Knop, Tom Ihl 7, Moritz Ebert, Felix Molsner.

Deutschland – Spanien 0:2 (16:17, 14:16)

Die U17-männlich bringt den U16-Europameister Spanien im letzten Gruppenspiel beinahe zum Fallen und verliert denkbar knapp mit 0:2 (16:17, 14:16). Das Ergebnis der Neuauflage des Viertelfinals von vor einem Jahr bei der U16 beweist, es ist was drin, träumen erlaubt. Nicht ganz so zufrieden war jedoch Coach Bansa: „Irgendwie hat mir in dem Spiel so ein bisschen der letzte Zug gefehlt.“ Die DHB-Auswahl schließt somit die Vorrunde mit drei Siegen und einer Niederlage hinter den Iberern als Zweiter ab.

Deutschland: Julian Schmälzlein, Fynn Hangstein 4, Dan Zimmermann 4, Felix Karle 2, Emil Paulik 8, Hendrik Prahst 6, Torben Knop, Tom Ihl, Moritz Ebert 4, Felix Molsner 2.

Viertelfinale: Deutschland – Polen 2:0 (24:16, 25:21).

Nach der knappen und vor allem unnötigen Niederlage gegen Titel-Mitfavoriten Spanien fand Bansa scheinbar die richtigen Worte. Gegen die Polen zeigte die deutsche Auswahl im ersten Durchgang vor allem offensiv eine beherzte Vorstellung. Felix Karle und Hendrik Prahst waren mit zehn beziehungsweise 8 Zählern im ersten Durchgang die Nutznießer. Auch eine Rote Karte gegen Felix Molsner brachte das Team von Trainer Konrad Bansa nicht aus dem Konzept. Zwar verlief der zweite Satz deutlich ausgeglichener als der erste (24:16). Doch ab dem 18:15-Zwischenstand ließen Felix Karle (16 Zähler) und Co. nichts mehr anbrennen und holten den zweiten Satz mit 25:21.

Deutschland: Julian Schmälzlein, Fynn Hangstein 8, Dan Zimmermann, Felix Karle 16, Emil Paulik 10, Hendrik Prahst 11, Torben Knop, Tom Ihl, Moritz Ebert 2, Felix Molsner 2.

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