Pure Freude bei der U17-weiblich nach dem Halbfinal-Einzug. - Foto: DHB

17.06.2017 · Beach, Home, Slider · Von: cb

Beach-EM: U17-weiblich spielt um die Medaillen

Die Beachhandball-Nationalmannschaft der U17 weiblich steht bei der Beachhandball-EM in Zagreb im Halbfinale. Dabei sah es für das Team der Trainer Alexander Novakovic und Hannes Degenhardt vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen Rumänien nicht so gut aus. Die Ausgangslage war nach einem Sieg und drei Niederlagen klar. Nur ein 2:0-Erfolg würde das Weiterkommen in die Ko-Phase sichern. Die DHB-Auswahl behielt gegen Rumänien die Nerven, genauso wie in der Runde der letzten Acht gegen Russland. Im Halbfinale trifft die DHB-Auswahl morgen früh um 9 Uhr auf Titelverteidiger Niederlande. Auf die traf man bereits in der Gruppenphase. Im zweiten Semi-Finale stehen sich Gastgeber Kroatien und Polen gegenüber. Das Finale wird um 16 Uhr angepfiffen. Das Spiel um Platz drei um 11.15 Uhr.

Deutschland – Ungarn 0:2 (14:16, 26:27).

Engel links, Teufel rechts... Frei nach dem Hit von Fettes Brot fällt das Fazit von Trainer Alexander Novakovic aus. Die weibliche U17-Auswahl stellte das Nachwuchsteam der Beachhandball-Spitzennation Ungarn vor viele Probleme. Am Ende gingen aber beide Sätze denkbar knapp (14:16, 26:27) verloren. Im dritten Vorrundenspiel der EM war es die zweite Niederlage. „Leider haben wir die zweite Halbzeit per Golden Goal verloren. Von der Leistung her war aber es war ein deutlicher Schritt nach vorne“, blickt Novakovic den kommenden Aufgaben optimistisch entgegen.

Deutschland: Anja Kreitczik , Vanessa Dierks, Jana Epple 10, Leonie Patorra 6, Paula Reips, Isabel Kattner 14, Anna Joelle, Lena Klingler 8, Lena Götz 2, Amelie Möllemann 6.

Deutschland – Niederlande 0:2 15:21, 10:25).

Chancenlos war die U17-weiblich gegen den amtierenden U16-EM-Champion Niederlande. Beide Sätze gingen 15:21 und 10:25 verloren. „Die erste Halbzeit war eigentlich ganz gut“, funkte Trainer Alexander Novakovic aus Zagreb. Im zweiten Satz spielte sich die Niederlande aber in einen Rausch und überraschte das deutsche Team mit diversen Angriffsvarianten. „Soweit wie sie, sind wir einfach noch nicht“, so Novakovic.

Deutschland: Anja Kreitczik, Vanessa Dierks 2, Jana Epple, Leonie Patorra 4, Paula Reips 2, Isabel Kattner 1, Anna Joelle, Lena Klingler 4, Lena Götz 12, Amelie Möllemann.

Deutschland – Rumänien 2:0 (26:14, 24:22)

Durch den 2:0-Sieg gegen Rumänien im letzten Gruppenspiel zog die U17-weiblich ins Viertelfinale ein. „Wir sind total erleichtert, dass wir das 2:0 geschafft haben. Die Mädels haben super gespielt“, so ein überglücklicher DHB-Trainer Alexander Novakovic. Und weiter: „Wir können jetzt befreit aufspielen“, meint Novakovic, dessen Team die Vorrundengruppe A auf Platz drei abschließt.

Deutschland: Anja Kreitczik, Vanessa Dierks, Jana Epple 6, Leonie Patorra 12, Paula Reips 12, Isabel Kattner 10, Anna Joelle, Lena Klingler 2, Lena Götz, Amelie Möllemann 8.

Viertelfinale: Deutschland – Russland 2:1 (22:14, 20:22, 2:5).

Damit hatten vielleicht nicht so viele gerechnet. Doch die Mannschaft war auf den Punkt voll da und spielte im ersten Satz wie aus einem Guss. „Da haben wir unsere Chancen super genutzt“, hatte Co-Trainer Hannes Degenhardt nichts an der Leistung auszusetzen. Dann schlichen sich im zweiten Satz einige Fehler im Abschluss ein. Dazu traf man in der Offensive einige unglückliche Entscheidungen. Der Satz ging an den Kontrahenten. Die Entscheidung musste im Shoot-Out fallen. Da startete man mit zwei Fehlwürfen. Dann hielt Isabell Kattner zwei Versuche der Russinnen und brachte ihren eigenen im Gehäuse unter. Leonie Pattora führte schließlich die Entscheidung herbei. Der Rest war Jubel. "Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle", beschrieb Co-Trainer Hannes Degenhardt. Alexander Novakovic ergänzte: „Uns freut es am allermeisten für die Mädels. Sie haben sich für ihre Leistung belohnt. Jetzt geht ein Halbfinal-Ruck durch Beachhandball-Deutschland.“

Deutschland: Anja Kreitczik, Vanessa Dierks, Jana Epple 10, Leonie Patorra 9, Paula Reips 6, Isabel Kattner 12, Anna Joelle, Lena Klingler 4, Lena Götz 2, Amelie Möllemann 4.

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