19.07.2017 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Jakub Strýc verlässt Eintracht Hildesheim auf eigenen Wunsch

Etwas überraschend tut sich doch noch etwas im Eintracht-Kader, denn der Hildesheimer Zweitligist hat noch einen Abgang zu vermelden. Jakub Strýc verlässt die Mannschaft auf eigenen Wunsch und wird sich wohl kurzfristig einem Ligakonkurrenten anschließen. Obwohl Strýc noch bis zum Sommer 2018 ein gültiges Arbeitspapier hatte, bat er den Verein um die Vertragsauflösung. „Der Bitte von Jakub sind wir schließlich nachgekommen“ sagt Trainer Gerald Oberbeck. Recht kurzfristig ergab sich für den Tschechen die Möglichkeit des Wechsels. Nach kurzer Bedenkzeit griff er zu und konnte dank der Freigabe durch die Eintracht-Verantwortlichen schließlich seine Zusage bei einem anderen Verein geben, mit dem er sich in Kürze einigen möchte. Doch Strýc macht deutlich, dass er seine erste Station in Deutschland auch mit einem weinenden Auge verlässt

. „Meine Freundin und ich hatten ein tolles Jahr in Hildesheim, weshalb ich Eintracht und meinen Teamkollegen sehr dankbar bin“ sagt Jakub Strýc bei seinem vorerst letzten Besuch in der Arena. „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, denn die Zeit mit der Mannschaft, den Leuten im Verein, den Fans und schließlich dem Aufstieg in die 2. Liga war sehr schön“ fügt er mit ernstem Gesicht hinzu. Im vergangenen Sommer war er von MAT Pilsen aus der tschechischen Liga nach Hildesheim gekommen und verlässt den Club nun schon nach einer Spielzeit. „Ich möchte Gerald Oberbeck danken, denn ich habe in diesem Jahr sehr viel gelernt. Aber für mich geht es jetzt auch um Handball und ich will mir durch den Wechsel mehr Spielzeit erarbeiten.“ Der 21-jährige Kreisläufer hatte vor allem im Angriff oft Niko Tzoufras und Adam Papadopoulos vor sich und war sonst vor allem in der Defensive im Einsatz. „Niko und Adam sind sehr stark und ich habe vor beiden großen Respekt“ sagt er anerkennend und sieht für sich mehr Chancen auf Spielzeit bei seinem neuen Club. „Dort sind Spieler, die ich zum Teil auch schon kenne, und ich will versuchen, mich dort durchzusetzen.“

In Hildesheim hatte sich Jakub Strýc nach einer Bänderverletzung während der Saisonvorbereitung im letzten Jahr gut eingefunden und sehr schnell die deutsche Sprache gelernt. Auch spielerisch machte der sympathische Tscheche viele wichtige Erfahrungen im Eintracht-Trikot. „Ich finde es schade, dass Jakub uns verlässt, denn er hat bei uns eine gute Entwicklung genommen“ sagt Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck zum Weggang des Kreisläufers. „Sein Wunsch nach mehr Spielzeit ist wie bei jedem Spieler grundsätzlich nachvollziehbar. Da wir auf der Kreisläufer-Position gut besetzt sind, wollten wir uns nicht quer stellen. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“ Sollte es für Jakub Strýc mit einem Wechsel innerhalb der Liga klappt, wird es in der kommenden Saison zu einem Wiedersehen mit dem 21-jährigen kommen, wenn er mit seinem Club in der Hildesheimer Arena gastiert.

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