Gemeinsam für die WM (von links): Hans Dieter Meyer, Johannes Bitter, Thomas Gerster, Angie Geschke. - Foto: Tobias Frick

04.09.2017 · Slider, Home, Nationalteams · Von: pm

Prominente WM-Paten: Angie Geschke und "Jogi" Bitter unterstützen Oldenburger WM-Gruppe

Angie Geschke vom VfL Oldenburg und Johannes Bitter vom TVB Stuttgart unterstützen als Paten die Oldenburger Gruppe bei der Frauenhandball-WM vom 1. bis zum 17. Dezember in Deutschland. Die beiden erfolgreichen Handballprofis machten zusammen mit dem Veranstalter für die Oldenburger Spiele, Thomas Gerster, am heutigen Montag (4.9.2017) bei einer Pressekonferenz auf dem Spielfeld der großen Oldenburger EWE-Arena ihr Engagement bekannt. Tickets für die Spiele in Oldenburg und den anderen WM-Spielorten sind via www.germanyhandball2017.com/tickets erhältlich. 

„Ich fühle mich geehrt und werde alles tun, damit die Gruppenspiele in Oldenburg von möglichst vielen Menschen gesehen werden“, sagte die 85-fache Nationalspielerin Geschke, die sich selber gute Chancen auf die Teilnahme an der WM mit der deutschen Mannschaft ausrechnen darf. Oldenburg habe es sehr gut getroffen mit der Auslosung, habe eine enorm attraktive Gruppe erhalten: „Über Olympiasieger Russland braucht niemand mehr viel zu sagen“, gab die 32-jährige Rückraumspielerin eine Einschätzung über die Gruppen-Favoriten ab: Mit ihrem breiten, schnellen Handball gehöre auch Dänemark zu den Top-Teams. Montenegro, Europameister 2012, würde durch seine Aggressivität beeindrucken, Brasilien durch Attraktivität. „Ich habe Freunden schon verboten, sich woanders als in Oldenburg Gruppenspiele anzuschauen“, sagte Geschke mit einem Lächeln.

Von einer guten Qualität in der Gruppe ist auch Johannes Bitter, Weltmeister von 2007 und seit vorgestern 35 Jahre alt, überzeugt: „Oldenburg hat eine bombastische Gruppe erwischt, vielleicht die stärkste von allen“, sagte der Vareler Bitter, der einst beim VTB Altjührden und beim Wilhelmshavener HV spielte und die Region also bestens kennt: „Die WM ist ein Riesen-Event, ein großes Leuchtfeuer, das die Region begeistern wird. Die Leute werden in die Halle kommen und im Nachhinein wird auch die Nachwuchsförderung einen Schub bekommen. Kinder, die von den Spielen begeistert werden, werden motiviert, selber zu spielen. Die WM ist phänomenal für die Region.“

Beide Handballer hatten sofort zugesagt, sich durch die Patenschaft für „ihren“ Sport in „ihrer“ Region zu engagieren: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Jogi und Angie dafür ihre knappe Zeit opfern“, bedankte sich Veranstalter Gerster. Bitter kam direkt vom Flughafen in Hamburg zur Pressekonferenz. Geschke absolviert derzeit neben dem Handballsport eine Ausbildung bei der Polizei, musste sich von ihrem Arbeitgeber frei geben lassen. „Wir haben die beiden besten Paten gewonnen, die wir uns vorstellen konnten“, sagte Gerster.

Eine große Breitenwirkung verspricht sich Weser-Ems-Hallen-Chef Hans Dieter Meyer. Für ein so großes Veranstaltungszentrum wie die Weser-Ems-Hallen sei es nicht einfach, eine Halle für über eine Woche zu blocken, aber die Weltmeisterschaft habe „eine überregionale Bedeutung, von der wir auch profitieren werden“. Thomas Gerster lobte: „Die Mitarbeiter der Weser-Ems-Hallen haben das Turnier schon so angenommen, als sei es ihr eigenes.“

Knapp 4000 Zuschauer werden bei den WM-Spielen in der großen EWE-Arena Platz finden – wegen Anforderungen des Handball-Weltverbandes IHF für Weltmeisterschaften ist das Fassungsvermögen eingeschränkt. Veranstalter Gerster, der nach dieser Weltmeisterschaft über 50 Länderspiele organisiert haben wird, gab bekannt, dass bereits 4500 Karten verkauft seien. Insgesamt finden in Oldenburg vom 2. bis 8. Dezember 15 Spiele statt. Karten werden jeweils für das Nachmittagsspiel und die beiden Abendspiele verkauft. Zudem sind Dauerkarten für alle Spiele und Tageskarten erhältlich.

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