10.10.2017 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Bittere Pleite beim Northeimer HC für die Roten Teufel

Die SG Leutershausen muss in der 3. Liga Ost eine deutliche Niederlage einstecken. Die Mannschaft von SGL-Cheftrainer Marc Nagel unterlag am Sonntagabend dem Northeimer HC deutlich mit 20:30 (9:19) in der Northeimer Schuhwallhalle. Trotz der Niederlage bleiben die Jungs von der Bergstraße mit 10:4-Punkten vorerst an der Tabellenspitze.

„Heute sind wir leidenschaftlich überrollt worden. Das sind wir zu entspannt angegangen und wollten routiniert spielen — das hat nicht geklappt“, so Nagel unmittelbar nach Abpfiff. Es war ein ganz bitterer Abend für die SGL. Schon die Anfangsphase lief nicht nach Plan. Die Northeimer kamen schnell zu leichten Toren, auch im Angriff fehlte auf Seiten der Roten Teufel noch die nötige Konsequenz. Dort machte sich auch das Fehlen von Mittelmann Philipp Bauer bemerkbar, der sich im Abschlusstraining eine Prellung am Oberschenkel zugezogen hatte. Maximilian Rolka hielt zumindest anfangs die Roten Teufel im Spiel; der Rückraumschütze war für drei der ersten vier SGL-Tore verantwortlich. Sein 4:6-Anschlusstreffer sollte aber für lange Zeit das letzte Tor für die Leutershausener sein (9.).

Denn darauf startete der NHC einen Lauf, baute die Heimführung auf 9:4 aus (13.) — Nagel rief seine Jungs zwischenzeitlich zur Auszeit zusammen, auch das half nichts. Ein 6:13-Rückstand nach 20 Minuten zeigte auf, dass die SGL wahrlich nicht ihren besten Tag erwischte; zu diesem Zeitpunkt musste Nagel bereits zum zweiten Mal die grüne Karte auf den Tisch legen. Weitere acht Minuten blieb man ohne eigenen Treffer, Ernst Mantek „verkürzte“ auf 7:15 (26.); in die Pause ging es mit einem herben 9:19-Rückstand und vielen hängenden Köpfen.

Nagel resümierte: „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, hatten keinen Zugriff in der Abwehr, Northeim hat viel zu schnell ganz einfache Tore geworfen. Sicherlich hat uns im Angriff auch Philipp Bauer gefehlt — das hat man gemerkt.“ Und auch nach dem Seitenwechsel wurde es nur schleppend besser. Die Partie war entschieden, die große Aufholjagd der SGL blieb aus. Letztendlich ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Felix Jaeger konnte sich viermal in die Torschützenliste eintragen — blieb damit nach Rolka (5 Tore) zweitbester Werfer der Roten Teufel an diesem Sonntag.

SG Leutershausen: Hübe, Döding — Jaeger 4, Rolka 5, Stippel, Ruß, Gasser 2, Herbert 1, Cirac, Zourek 2, Pfattheicher, Kubitschek, Mantek 3, Karpstein 3. www.sg-leutershausen.de

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