13.10.2017 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Nord · Von: pm verein

Tabellenführer empfängt den HSV Hannover zum Duell

Hannover - Teil drei: Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der Handball Sport Verein Hamburg in der dritten Liga den HSV Hannover. Nach den deutlichen Heimsiegen über Großburgwedel und den TSV Burgdorf II wollen sich die Jansen-Schützlinge nun auch im dritten Aufeinandertreffen mit einer Mannschaft aus der niedersächsischen Landeshauptstadt durchsetzen und die Spitzenposition verteidigen.

Rostock-Sieg in vollen Zügen genossen

Die Erleichterung nach dem hart umkämpften Erfolg an der Ostsee war allen Beteiligten anzumerken. Im Training unter Woche ließ Trainer Torsten Jansen im taktischen Bereich weiter arbeiten, dazu wurde intensiv am Abschlussverhalten gefeilt. „Ich bin sehr froh, dass wir diese schwere Hürde in Rostock genommen haben. Es war ein Geduldsspiel und letztlich hat die Mannschaft die Vorgaben umgesetzt. Zwar gab es auch in dieser Begegnung einige schwächere Momente, doch das bleibt ja nicht aus“, erklärte Jansen, der den Auftritt intern nur noch kurz analysierte. Vor allem sei die mentale Belastung für das Rostock-Spiel sehr hoch gewesen, musste sich die Hamburger Mannschaft ja permanent mit taktischen Kniffen des Gegners auseinandersetzen.

HSV Hannover mit gutem Saisonstart

In der bislang noch jungen Spielzeit hinterließen die Schützlinge von Trainer Stephan Lux einen guten Eindruck, die Mannschaft weist ein ausgeglichenes Punktekonto von 7:5-Zählern auf. „Auch dieses Team hat seine Qualitäten“, hat sich der 40-jährige Übungsleiter erneut intensiv per Videostudium auf den Gegner vorbereitet. Neben einem starken Kreisläuferspiel werden auch die Außenspieler gut eingebunden, die Ballgeschwindigkeit bewege sich laut Jansen auf höherem Niveau. „Die lassen sich zudem immer taktisch was einfallen. Auch diesmal bereiten wir uns wieder auf alle Eventualitäten vor“, so der Coach weiter.

Finn Wullenweber macht zwar nach überstandener Sprunggelenksverletzung immer bessere Fortschritte, allerdings käme ein Einsatz noch zu früh. So fallen neben dem 19-jährigen Rückraumspieler auch Blazenko Lackovic, Jan Kleineidam und Dominik Vogt aus, der sich einen Haarriss im Fuß zugezogen hat.

Besonders erfreulich ist die vorzeitige Rückkehr von Justin Rundt ins Mannschaftstraining. „Justin sehr viel Aufwand betrieben, um schnell zurückzukommen“, betont Jansen, der den Schlussmann jedoch behutsam an den Wettkampf heranführen möchte. Den genauen Termin für ein Comeback gibt es also noch nicht. Laut Jansen habe man auf dieser Position auch alle Zeit, denn mit Jan Peveling und Dominik Plaue sind zwei starke Torhüter voll einsatzfähig.

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