Einen schweren Stand hatten der dreifache Torschütze Dominik Eisele und die MadDogs gegen die Junglöwen. Foto: Jörn Kehle/TSV Neuhausen/Filder

04.12.2017 · 3. Liga · Von: pm verein

Junglöwen sind zu stark - 25:35-Heimniederlage für die Mad Dogs

Nach vier Siegen in Folge mussten sich die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder im vorgezogenen Rückrundenspiel den Rhein-Neckar-Löwen II mit 25:35 in der heimischen Egelseehalle geschlagen geben. Vor der Pause konnte die Mannschaft von TSV-Coach Ralf Bader noch mithalten, nach dem Wechsel setzten sich die Gäste immer besser durch und siegten verdient. Im letzten Spiel des Jahres geht’s am Samstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr, nach Fürstenfeldbruck.

„Das ist ein gerechter Sieg für uns. Es gab heute nichts besseres, als nach den sechs sieglosen Spielen etwas auszuprobieren. Lukas Bauer hat stark gehalten, außerdem kam bei uns heute alles zusammen. Neuhausen ist nicht ins Fighten gekommen, wir hatten mit mehr Unterbrechungen unserer Angriffsaktionen gerechnet, aber es ist schön, dass wir mit zehn Toren deutlich und nicht knapp gewonnen haben“, nennt Junglöwen-Co-Trainer Michel Abt die Gründe für den Auswärtssieg.

„Ich bin enttäuscht, dass wir chancenlos waren. Glückwunsch an die Junglöwen, wir haben es heute nicht hinbekommen. In der ersten Hälfte war es abenteuerlich, was auf beiden Seiten gepfiffen wurde, deshalb haben beide ihren Rhythmus nicht gefunden. Für uns war das schwerer zu verkraften. Dennoch war es heute wichtig zu sehen, wie hoch die Trauben in dieser Liga hängen und wir uns nie ausruhen können“, muss Bader die Stärke des Gegners anerkennen.

Die Junglöwen starteten besser und führten schnell mit 3:1 (6.). Wenig später betrug der Rückstand der Filder-Handballer sogar drei Tore (3:6), in Überzahl konnte jedoch auf 5:6 verkürzt werden. Bereits nach einer Viertelstunde nahm Bader seine erste Auszeit, aber näher als auf einen Treffer sollten seine Jungs nicht kommen. Kurz vor der Pause gelang es den Kraichgauern den alten Drei-Tore-Abstand wieder herzustellen, mit 14:16 ging es in die Kabinen.

Nach dem Wechsel bestand die Hoffnung, dass die MadDogs dem Spiel die entscheidende Wende geben könnten. Allerdings war Gästetorwart Bauer gleich zu Beginn auf dem Posten und seine Vorderleute bauten den Vorsprung zum 18:14 aus (33.). Im Anschluss an einen 3:0-Lauf für die Junglöwen nahm der TSV-Kommandogeber bereits 19 Minuten vor Schluss seine letzte Auszeit, mehr als den Rückstand bei sechs bis sieben Toren zu halten, glückte aber nicht. In der Folge hatten seine Jungs auch nicht das nötige Quäntchen Glück, um eine Aufholjagd einzuläuten, denn wenn nicht Bauer im Weg stand, waren es Pfosten oder Latte. Spätestens beim 22:32 (53.) war die Begegnung entschieden, die Junglöwen konnten zwischenzeitlich sogar auf die höchste Führung von zwölf Treffern davonziehen. Immerhin konnten die Hausherren am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Nun geht’s nach Fürstenfeldbruck. „Das ist die einzige Mannschaft, die in der Abwehr noch offensiver deckt als wir. Sie versuchen das Spiel des Gegners kaputtzumachen, deshalb sind wir der Außenseiter. Trotzdem fahren wir voll motiviert dort hin“, wagt der TSV-Coach schon einen kleinen Ausblick.

TSV Neuhausen/Filder – Rhein-Neckar-Löwen II 25:35

TSV Neuhausen: Arnold, Gross; Pabst, Hipp (2), Eisele (3), Fuchs, Fleisch, Grundler (7/5), Reinhardt (2), Flechsenhar (1), Roos (3), Holder (5), Keppeler (1).

Rhein-Neckar-Löwen II: Boudgoust, Bauer; M. Trost (5), Zweigner, Braun (2), Haider (1), Bolius (6/2), Serwinski, S. Trost, Röller (5), Kirchenbauer, Ganz (8/4), Keller (5), Kessler (3).

Schiedsrichter: Kauth/Kolb (Uhofen/Olching).

Zuschauer: 500.

Zeitstrafen: Hipp, Eisele (2), Grundler, Roos, Holder, Keppeler, M. Trost (2), Braun (2), Haider, Bolius.

Siebenmeter: 7/5, 6/6.

Anzeige
goldgas
DHB Adventskalender
Hanniball