Das Finale in der großen Sporthalle des Sportforums Hohenschönhausen gewann am Donnerstagnachmittag die Vertretung des Gastgebers Handball-Verband Berlin 30:25 gegen die Landesauswahl aus Hessen. – Foto: Schlotmann

21.12.2017 · Landesverbände, Slider, Home · Von: oti

Länderpokal männliche Jugend: Gastgeber des Handball-Verbandes Berlin auf dem Siegerpodest

Das Turnier um den Länderpokal des Deutschen Handballbundes für die Jahrgänge 2001 und jünger der männlichen Jugend ist entschieden. Das Finale in der großen Sporthalle des Sportforums Hohenschönhausen gewann am Donnerstagnachmittag die Vertretung des Gastgebers Handball-Verband Berlin 30:25 gegen die Landesauswahl aus Hessen. Das Spiel um Platz drei entschied Sachsen gegen Sachsen-Anhalt mit 25:21 für sich. Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs des Deutschen Handballbundes, würdigte die Leistungen aller Talente: „Wenn man euch hat Handball spielen sieht, wenn man gesehen hat, wieviel ihr emotional und körperlich investiert, dann haben die letzten Tage unheimlich viel Spaß gemacht.“

Die Nominierung für die Teilnahme am Länderpokal solle die Talente motivieren, „weiter in den Sport zu investieren “. Die Teilnahme könne nur ein Schritt auf der Karriereleiter sein; weitere müssten folgen.

Beppler hoffe, dass die Talente Freude an dem haben, was sie tun, „Freude an dem habt, was ihr erreicht und stolz darauf seid“.

Die Auswahlspieler sollten sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. „Lust ohne Anstrengung geht nicht, und Anstrengung ohne Freude wäre nur Maloche, also eine Arbeit, die man ungern macht.“ Die Lösung sei, Lust an der Anstrengung zu finden, Lust an der Leistung, „und das habt ihr in den letzten Tagen gelebt. Dafür unseren größten Respekt.“ 

Carsten Korte, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Handballbundes, sprach mit Blick auf den viertägigen Wettbewerb von einem „tollen Ereignis“, das den Handballsport einmal mehr in den Mittelpunkt gerückt habe und in dem die Nachwuchs-Talente der Landesverbände die Rollen der Hauptdarsteller übernommen hätten. „Das war eine Talentschau des deutschen Handballs. Ein großes Danke für die gezeigten Leistungen.“  Der Handball-Verband Berlin als örtlicher Ausrichter habe professionelle Bedingungen geschaffen. Dankesworte richtete Korte genauso an den Freundeskreis des deutschen Handballs (FDDH), der unter anderem die Siegermedaillen gestiftet hatte.

Christian Gaebler, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, würdigte wie Carsten Korte die Leistungen der Talente, aber auch die der Mitarbeiter des Handball-Verbandes Berlin. „Glückwunsch zu dem, was sie hier geschaffen haben.“ Gaebler in Richtung der Zuschauer: „Die Höchstleistungen, die die jungen Talente erbringen, sind immer wieder eine Reise nach Berlin wert.“ Der Staatssekretär in Richtung der Siegermannschaft des Landesverbandes Berlin: „Ich freue mich natürlich, dass der Pokal in der Landeshauptstadt bleibt.“

Vor der Pokalübergabe würdigte Thomas Ludewig, Präsident des Handball-Verbandes Berlin, das Auftreten der Aktiven der 20 Auswahlmannschaften in der Bundeshauptstadt. „So macht es Spaß, eine solche Veranstaltung anzubieten.“

Die Halbzeitpause des Finales hatten die Vertreter des Präsidiums des DHB und des Handball-Verbandes Berlin dazu genutzt, um die ehrenamtlichen Helfer, Junge Engagierte vom DHB und aus den Reihen der Landesverbände und Freiwillige aus den Reihen des Handball-Verbandes Berlin, zu ehren. Laut Carsten Korte hätten sie nicht unwesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. „Ohne solche Helfer geht es nicht.“

Die Siegerehrung moderierte Christian Krull, Vizepräsident Jugend des Handball-Verbandes Berlin. Den vom FDDH gestifteten Eberhard-Kilian-Wanderpokal übergab Heidemarie Kilian mit Unterstützung ihrer Tochter Viola.

Die Ergebnisse der Platzierungsspiele im Überblick

Finale Hessen - Berlin 25:30
Spiel um Platz drei Sachsen - Sachsen-Anhalt 25:21
Spiel um Platz fünf Mittelrhein - Württemberg 26:31
Spiel um Platz sieben Rheinland-Pfalz - Südbaden 14:19
Spiel um Platz neun Niedersachsen - Schleswig-Holstein 22:33
Spiel um Platz elf Westfalen - Baden 22:21
Spiel um Platz 13 Bayern - Niederrhein 21:29
Spiel um Platz 15 Mecklenburg-Vorpommern - Bremen 29:20
Spiel um Platz 17 Brandenburg - Saar 30:23
Spiel um Platz 19 Thüringen - Hamburg 18:32

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