Die weibliche U20 bei der EM Slowenien. - Foto: Slavko Kolar

05.01.2018 · Home, Nationalteams, Juniorinnen Nationalteam · Von: AL

Weibliche U20 startet mit zwei Regionallehrgängen in das neue Jahr

Die weibliche U20-Nationalmannschaft startet das neue Kalenderjahr mit zwei Regionallehrgängen in Warendorf und Ruit. Bei dieser Maßnahme finden nicht alle Spielerinnen gemeinsam zusammen, sondern trainieren individuell, standortgebunden entweder in Warendorf oder Ruit.

Das Trainer-Duo Marielle Bohm und Jens Pfänder möchte die Lehrgänge in kleineren Gruppen nutzen, um die individuelle Förderung intensiver anzutreiben und positionsspezifischer zu trainieren. „Je mehr Möglichkeiten wir haben mit den jungen Spielerinnen zu trainieren, desto besser ist dies für unser Projekt 2020+“, sagt Pfänder. „Wir haben den Anspruch, die Spielerinnen noch besser für die A-Nationalmannschaft auszubilden. Dafür werden wir sie im Übergangsbereich zwischen Nachwuchs- und Aktiventeams in der Zukunft länger als bisher begleiten. Dabei spielen diese Regionallehrgänge eine wichtige Rolle.“

Neben dem Bundesligaalltag sind vor allem Handballerinnen auf eine Ausbildung oder ein Studium neben dem Profisport angewiesen. Das erschwert die Rahmenbedingungen, um auf höchstem Niveau Handball spielen zu können. „Deshalb müssen wir die neuen Möglichkeiten wie etwa die Sportfördergruppe der Bundeswehr nutzen, um die Spielerinnen optimal zu fördern.“ Bei der Bundeswehr müssen sie zunächst eine sechswöchige Grundausbildung absolvieren und können sich dank der finanziellen Förderung anschließend meist voll und ganz auf den Handball konzentrieren.

Vor allem sollen die Talente über die Nachwuchszeit hinaus begleitet und gefördert werden. „Wir müssen die Eliteförderung weiter forcieren. Unter dem Dach des DOSB ist das übergeordnete Ziel immer eine Olympia-Medaille mit den Nationalteams. Intern haben wir jedoch auch andere Ziele, wie zum Beispiel die Ausbildung für die Bundesligen, im Blick“, erklärt Marielle Bohm. Das nächste Ziel der weiblichen U20-Mannschaft ist die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Dafür bestreitet die DHB-Auswahl im März auf Island die WM-Qualifikation für die Endrunde (1. bis 15. Juli) in Ungarn. Hierbei trifft die Mannschaft von Bohm/Pfänder vom 23. bis zum 25. März auf Gastgeber Island, Mazedonien und Litauen. Nur der Gruppenerste löst das Ticket für die Weltmeisterschaft in Ungarn.  

Regionallehrgang in Warendorf mit Jens Pfänder vom 15.01.- 17.01.2018:

Nele Franz (SG Blomberg-Lippe), Nina Reißberg (Halle/Neustadt), Lea Rühter Buxtehuder (SV/SGH Rosengarten-BW Buchholz), Katharina Filter (Buxtehuder SV), Amelie Berger (TSV Bayer 04 Leverkusen), Jennifer Souza (TSV Bayer 04 Leverkusen), Katharina Meier (Buxtehuder SV), Isabelle Dölle (SV Werder Bremen), Julia Redder (Thüringer HC), Mia Zschocke (TSV Bayer 04 Leverkusen), Annika Lott (TSV Bayer 04 Leverkusen), Alina Grijseels (BVB 09 Dortmund), Madita Kohorst (VfL Oldenburg)

Regionallehrgang in Ruit mit Marielle Bohm vom 22.01.-24.01.2018:

Sarah Wachter (TV Nellingen), Celina Meißner (SG BBM Bietigheim/ TG Nürtingen), Selina Kalmbach (Neckarsulmer SU), Elisa Stuttfeld (TV Nellingen), Lena Degenhardt (TV Nellingen), Vildana Halilovic (HSG Bensheim Auerbach), Julia Maidhof (Bensheim Auerbach/ FSG Mainz 05/Budenheim), Leonie Patorra (SG BBM Bietigheim), Nina Fischer (TG Nürtingen), Louisa De Bellis (FSG Waiblingen/Korb), Amelie Bayerl (TSV Ismaning/HCFD Gröbenzell), Annika Ingenpaß (TuS Metzingen), Nele Reimer (Neckarsulmer Sport-Union)

Anzeige
Banner DHB-Rahmentrainingskonzeption
Hanniball