Marian Michalczik. - Foto: Sascha Klahn

07.01.2018 · Home, Nationalteams, Männer Nationalteam · Von: AL

„Ich genieße jede Sekunde“ – Marian Michalczik im Interview

Mit 20 Jahren ist Marian Michalczik der jüngste Spieler im 20er-Kader von Christian Prokop. Im Sommer gab er gegen die Schweiz sein Länderspieldebüt in der A-Nationalmannschaft – jetzt hat er die Chance auf eine EM-Teilnahme. Vor dem zweiten EM-Test gegen Island (Am 7. Januar, live auf handball-deutschland.tv via dhb.de/live) hat dhb.de hat mit dem Youngster gesprochen.

Wie haben Sie auf die Nominierung in den EM-Kader reagiert?
Marian Michalczik: Die Nachricht, dass Christian Prokop mich zunächst in den 28-Kader für die EM berufen hat, hat mich natürlich schon sehr gefreut.  Dass ich jetzt auch bei der finalen Maßnahme unmittelbar vor EM-Start dabei sein und mich nochmal beweisen darf, macht mich noch glücklicher. Ich versuche jede Einheit so gut wie möglich zu nutzen und mein Bestes zu zeigen.

Im Sommer 2017 noch bei der U21-Weltmeisterschaft in Algerien aufgelaufen und heute stehen Sie im A-Kader der Männer-Nationalmannschaft. Wie empfinden Sie diesen Sprung?
Marian Michalczik: Vor allem an solchen Tagen, wo die Medienpräsenz so hoch ist und man von Journalisten umgeben ist, merke ich den großen Unterschied. Außerdem ist es eine tolle und seltene Erfahrung, mit den Topstars, sei es aus der Bundesliga oder den internationalen Ligen, zu spielen und sie kennenlernen zu dürfen. Das macht einfach Spaß und ich genieße jede Sekunde.

Welche persönlichen Ziele haben Sie sich gesteckt? 
Marian Michalczik: Ich bin noch recht jung und möchte mich nicht unter Druck setzen. Für mich ist es jetzt schon ein Erfolg, dass ich hier überhaupt dabei sein und mich bestmöglich präsentieren darf. Diese Chance versuche ich zu nutzen. Der Traum Europameisterschaft ist natürlich sehr präsent, jedoch sehe ich es jetzt auch als meine Aufgabe, mich mit konstanten Leistungen, vor allem auch in der Bundesliga, zu beweisen. Mein Ziel ist, mich für weitere Nominierungen zu empfehlen. 

Als Jüngster in der Mannschaft hat man es nicht immer so leicht...
Marian Michalczik: Irgendwann ist man immer der Jüngste, das kenne ich schon aus dem Bundesligaalltag in Minden. Bei der Nationalmannschaft bin ich eigentlich für die Bälle zuständig, wobei mir dabei Paul und Jannik noch unter die Arme greifen. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die beiden (lacht). Im Großen und Ganzen beschränkt es sich auf kleine Aufgaben, wie Bälle einsammeln usw., also alles halb so wild.

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