10.02.2018 · 3. Liga · Von: pm verein

VfL Pfullingen will in Backnang eine Heimatmosphäre schaffen

Mit dem HC Oppenweiler/Backnang wartet am Samstagabend eine weitere schwere Auswärtsaufgabe auf den VfL Pfullingen. Die kommenden Gastgeber konnten nach einer sicher nicht nach eigener Vorstellung verlaufenen Hinrunde mit 7:23 Punkten seit Jahresbeginn bereits 6:2 Punkte verbuchen, arbeiten sich damit in der Tabelle nach und nach hoch.

Für VfL-Trainer Till Fernow ist „dies nicht als Höhenflug zu bezeichnen, sondern viel mehr das, was von der Mannschaft zu erwarten ist. In der Hinrunde blieb Oppenweiler hinter ihren Möglichkeiten. Es spricht für den Verein und dessen Führung, dass man hierbei ruhig geblieben ist und dem Team weiter vertraute.“ Sigle, Hold, Wolf und Röhrle sind allesamt Drittligaerprobte Rückraumspieler. Zudem stellt das Team mit Schöbinger und Hellerrich einen starken Innenblock und verfügt über schnelle Außen. Vom Spielkonzept her ähneln sich beide Teams sehr. „Mit dem Kollektiv und einer aggressiven 6:0 Abwehr den Gegenstoß nutzen und im Angriff variabel und eingespielt den Gegner vor Aufgaben stellen“ so Fernow. Generell gehen die beiden Vereine in den letzten Jahren Seite an Seite.

Von den letzten fünf Spielen gingen 4 Unentschieden aus. Man ist gemeinsam auf-gestiegen und hat seitdem stets als Tabellennachbar die Saison beendet. Nur in der Vorrunde konnte sich der VfL nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Mittelfeld absetzen, während Oppenweiler erst in der Rückrunde mit einem Siegeszug den Klassenerhalt wieder möglich macht. Fernow weiter: „Der VfL ist also gewarnt, wird aber alles daran setzen, das wichtige Spiel für den Klassenerhalt für sich zu entscheiden. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer für ein emotionales und bestimmt wieder enges Auswärtsspiel. Die Einstellung und Leistung hat letzte Woche gegen Horkheim schon absolut gestimmt, nun muss sich das Team auch für den Aufwand belohnen und die zwei Punkte mit nach Pfullingen nehmen.“ Beim VfL werden alle Spieler mit dabei sein, so neben den A-Jugendlichen auch Daniel Schliedermann, der unter der Woche gesundheitlich angeschlagen war.

Pfullingens sportlicher Leiter Jörg Hertwig sprach vor der Partie von einem „eminent wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt“. Frank Reinhardt, Vorstand für Presse und Marketing beim Freundeskreis der Pfullinger Handballer ruft ebenso wie Hertwig dazu auf, den VfL am Samstagabend mit noch mehr Zuschauern zu unterstützen um möglichst eine Heimatmosphäre zu schaffen.

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