All-Star-Team (von links nach rechts): Barbara Hetmanek, Lotta Röpcke, Sarah Hübner, Lucy Gündel, Lotta Hatzel, Sophie Solomachin, Lieselotte Heinrich, Mailee Winterberg, Frank Hamann. - Foto: Frank Hamann

15.02.2018 · Home, Nationalteams, Landesverbände · Von: FH

120 Talente versammelt beim Sichtungslehrgang in Kienbaum

Die nördlichen Landesverbände stellten im Rahmen der DHB-Leistungssportsichtung der weiblichen Jugend im Bundesleistungszentrum Kienbaum 120 junge Talente vor. Nach der letztjährigen Sichtung für den Jahrgang w2002 standen nun die jungen Damen des Jahrgangs 2003 im Fokus. Allerdings stellten die Landestrainerinnen und Landestrainer auch zahlreiche Spielerinnen des Jahrgangs 2004 vor, die bereits wichtige Erfahrungen bei der viertägigen DHB-Veranstaltung sammeln konnten. Einige von ihnen standen am Sonntag sogar im Notizbuch von Bundestrainer Frank Hamann und seinem Sichter-Team. „Mit Lotta Röpcke aus Sachsen, Sarah Hübner aus Berlin und Lieselotte Heinrich aus Brandenburg haben es sogar drei Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs in das All-Star-Team geschafft. Das ist eine tolle Leistung!“, beschreibt Frank Hamann die Entwicklung der Nachwuchstalente.

Laut Frank Hamann und Maik Nowak haben sich einige Landesverbände im Vergleich zu den letzten Jahren verbessert. „Das freut uns auf der einen Seite sehr, dennoch bleibt im Bereich der Basics weiterhin viel zu tun“, fasst Maik Nowak zusammen. Gemeinsam mit Zuzana Porvaznikova, Barbara Hetmanek und Wieland Schmidt überprüften Hamann und Nowak die jungen Handballerinnen in verschiedenen Grundübungen und Grundspielen.

Auch Chef Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler verschaffte sich vor Ort einen Überblick über den Jahrgang w2003, der zusammen mit dem Jahrgang w2002 die neue B-Jugend-Nationalmannschaft bilden wird. Beppler lobte den hohen Einsatz aller Spielerinnen und hofft auch für die zweite Sichtung in Heidelberg (01. bis 04. März) auf viele weibliche Talente.

Wichtige Unterstützung erhielt das Sichter-Team vor Ort von weiteren wichtigen Partnerinnen und Partnern. Jelena Braun und Lena Nürenberg vom IAT Leizpig zeigten sich für die sportwissenschaftliche Begleitung verantwortlich, Prof. Dr. Büsch (Uni Oldenburg und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des DHB) führte einen Taktik-Test durch, Hagen Becker betreute die Schiedsrichter-Gespanne, die für die Mannschaftsspiele angesetzt wurden, Franziska Bauer (DHB-Geschäftsstelle) leistete im Bereich der Gesamtorganisation und der sportmotorischen Tests wertwolle Arbeit. Das Sichter-Team komplettierten Kerstin Reckenthäler (HBF / TSV Bayer 04 Leverkusen), René Baude (HV Niederrhein) und Uwe Trautmann (HV Brandenburg), während aus dem männlichen Bereich DHB-Trainer Carsten Klavehn zur Verfügung stand.   

„Insgesamt haben Ablaufplan und Manual hervorragend gepasst, so dass diese Veranstaltung nahezu reibungslos verlaufen ist. Mein besonderer Dank gilt Jelena Braun vom IAT Leipzig, die uns während der gesamten Zeit im Hintergrund hervorragend unterstützt hat“, fasst Frank Hamann zusammen, um gleich im Anschluss die Planung der DHB-Leistungssportsichtung in Heidelberg fortzuführen. 

All-Star-Team-Foto (von links nach rechts):

Barbara Hetmanek (DHB Co-Trainerin), Lotta Röpcke (LA, HV Sachsen), Sarah Hübner (Tor, HV Berlin), Lucy Gündel (RL, HV Sachsen-Anhalt), Lotta Hatzel (RM, HV Sachsen), Sophie Solomachin (RM, HV Niedersachsen), Lieselotte Heinrich (RR, HV Brandenburg), Mailee Winterberg (RA, HV Niedersachsen), Frank Hamann (Bundestrainer weiblicher Nachwuchs)

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