Nachhaltigkeitstreffen: Thomas Reichard und Andreas Heßelmann (vorne von links) mit Daniel Bauer, Pia Zufall, Christian Krull, Tim Nimmesgern, Georg Clarke und Cederic Haß (hinten von links) nach der Tagung in Berlin. - Foto: Schlotmann

04.03.2018 · Slider, Landesverbände, Home · Von: oti

WM 2019: Vertreter von Landesverbänden sehen Chancen und Möglichkeiten zur Mitgliedergewinnung und Engagementförderung

Mit Pia Zufall (Hamburger Handball-Verband), Daniel Bauer, Thomas Reichard und Andreas Heßelmann (alle Bayerischer Handball-Verband) sowie Christian Krull und Cederic Haß (beide Handball-Verband Berlin) diskutierten Sonnabend in Berlin Vertreter von Landesverbänden des Deutschen Handballbundes (DHB) Möglichkeiten und Chancen, die die Männer-Weltmeisterschaft vom 10. bis zum 27. Januar kommenden Jahres in Deutschland und Dänemark dem deutschen Handball bietet; speziell in den Bereichen Mitgliedergewinnung und Engagementförderung. Gastgeber der Tagung in der Bundeshauptstadt waren DHB-Präsidiumsmitglied Georg Clarke, Vorsitzender der Jugendkommission, und Tim Nimmesgern, Referent für Mitgliederentwicklung, Engagementförderung, Schule und Jugend des DHB.

Berlin ist am 10. Januar 2019 Austragungsort des WM-Eröffnungsspiel mit der deutschen Nationalmannschaft, die auch ihre Vorrunde in Berlin bestreiten wird und im Falle der sportlichen Qualifikation nach Köln umzieht. Die Vorrunde ohne deutsche Beteiligung wird in München gespielt. Für die Halbfinals ist Hamburg Austragungsort. Spielorte in Dänemark sind Kopenhagen und Herning.

DHB-Präsidiumsmitglied Clarke am Sonnabend: „Wichtig ist, dass wir die Landesverbände mitnehmen in unsere Überlegungen. Wir müssen die WM als eine Chance sehen, die wir unter Umständen in Deutschland nicht so schnell in dieser Form wiederbekommen. Diese Chance müssen wir nutzen; gemeinsam.“

Die Teilnehmer des Nachhaltigkeitstreffens trugen einen ganzen Korb an Ideen zur Begleitung der WM 2019 in Deutschland und Dänemark zusammen; zur Durchführung vor, während und nach der WM. „Auf die Erfahrungen, die wir und die Landesverbände während der Frauen-WM Ende vergangenen Jahres gesammelt haben, können wir aufsetzen”, sagte George Clarke. Aktivitäten in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und damit den Schulen, mit den Vereinen, Fan-Meilen – die Möglichkeiten seien vielfältig, müssten aber auch auf die jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen passgenau zugeschnitten werden. „Wir können Anstöße geben, Hilfestellungen vor Ort leisten, brauchen aber zur Umsetzung das Engagement der Landesverbände und natürlich der Vereine; nicht nur im Bereich der Spielorte.“

Insbesondere im Volunteer-Programm zur Handball-WM sehen die Teilnehmer des Treffens Chancen, die es für die Engagementförderung zu nutzen gelte. Laut Christian Krull, Mitglied der Jugendkommission des DHB, und DHB-Jugendsprecher Andreas Heßelmann signalisierten die Interessenten an dem Programm schon mit ihrer Bewerbung Bereitschaft, sich für den Sport im Allgemeinen und den Handballsport im Speziellen zu engagieren. „Dieses Potenzial gilt es in Engagement auch nach der WM zu kanalisieren.“

Tim Nimmesgern in der Bilanz des Nachhaltigkeitstreffens: Ziel müsse jetzt sein, diese Ideen auf Machbarkeit zu prüfen, weiterzuentwickeln „und ins Land zu tragen; auch in Landesverbände, die nicht über Spielorte in ihren Grenzen verfügen“.

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