DHB-Präsident Andreas Michelmann bestätigt Henning Opitz (rechts) bei dessen Verabschiedung als FDDH-Vorsitzender unermüdlichen Einsatz – gerade „für die Jungen und Jüngsten unserer Sportart“. Opitz vollendet am 28. März das 80. Lebensjahr. – Foto: Schlotmann

27.03.2018 · Landesverbände, FDDH, HV Berlin · Von: oti / pm

Handball in allen Facetten – Henning Opitz vollendet das 80. Lebensjahr

Die Namen in der Adresskartei, die Henning Opitz hegt und pflegt, lesen sich wie das Who's who des deutschen Handballs. DHB-Präsident Andreas Michelmann schätzt an dem Berliner dessen unermüdlichen Einsatz – gerade „für die Jungen und die Jüngsten unserer Sportart“. Opitz ist Ehrenmitglied des Deutschen Handballbundes, Ehrenpräsident des Handball-Verbandes Berlin und Ehrenvorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Handballs. Am Mittwoch, 28. März, vollendet er das 80. Lebensjahr.

Handball lebte und lebt der Industriekaufmann in allen Facetten. Opitz war Trainer, Schiedsrichter, engagiert sich bis heute in Gremien und Funktionen auf unterschiedlichsten Ebenen.

1997 ehrte ihn der Berliner Senat mit der Ehrenplakette, 1999 bekam er vom Deutschen Handballbund die Goldene Ehrennadel überreicht, 2004 erhielt er das Bundesverdienstkreuz und 2007 zeichnete ihn der Landessportbund Berlin mit der Sportplakette in Silber und 2012 mit der Sportplakette in Gold sowie Ehrenurkunden für sein Lebenswerk aus. 2013 verlieh ihm der Deutsche Handballbund die Ehrenmitgliedschaft.

Zu seinen bedeutendsten Erlebnissen zählen laut Opitz internationale Großveranstaltungen wie die Frauen-Europameisterschaft 1994, die Frauen-Weltmeisterschaft 1997 oder die Weltmeisterschaft der Männer 2007, die er alle als Chef der Lokalen Organisationskomitees in Berlin begleitete. Als weiteres „Schlüsselerlebnis“ nennt er unter anderem die Olympischen Spiele 1972, die er als Datentechnik-Organisator, Zeitnehmer und Sekretär begleitete.

Von 1963 bis 1966 wirkte er als Abteilungsleiter beim SC Charlottenburg, von 1968 bis 1973 als Pressesprecher des Handball-Verbandes Berlin. Er war von 1984 bis 1988 Vizepräsident des Handball-Verbandes Niedersachsen; während dieser Zeit auch Präsident des Norddeutschen Handball-Verbandes (1980 bis 1984) sowie Vizepräsident und Pressesprecher des Deutscher Handballbundes (1982 bis 1986). Von 1994 bis 2012 führte er als Präsident die Geschicke des Handball-Verbandes Berlin und von 1995 bis 2016 als Vorsitzender die des Freundeskreises des Deutschen Handballs (FDDH). Unter seiner Leitung warben die Förderer des FDDH in gut 20 Jahren über 400 000 Euro für Projekte der deutschen Handballjugend ein.

Der gelernte Industriekaufmann ist mit Karla Opitz verheiratet. Er ist Vater von drei erwachsenen Kindern. Die Unterstützung seiner Ehefrau, selbst ehemalige Bundesligaspielerin und Trainerin, „machte es mir erst möglich, die Ehrenämter neben dem Beruf wahrzunehmen“.

Seit 1972 war Henning Opitz in unterschiedlichen Unternehmenssparten und Beteiligungen der Siemens AG als leitender Angestellter tätig. Zuletzt zeichnete er für die Standortdienste und Liegenschaften in der Region Deutschland Ost bei der Siemens-Nixdorf AG in Berlin verantwortlich, ehe er im Oktober 1995 in den Ruhestand trat.

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