Lucca Holder und die MadDogs wollen auch im vierten Duell unter Trainer Ralf Bader Zählbares gegen Kornwestheim einfahren. Foto: TSV Neuhausen/Filder/Jörn Kehle

14.04.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

Kornwestheim heißen Kampf liefern

Vier Spieltage liegen noch vor den Teams der 3. Liga Süd und sowohl im Aufstiegs- als auch im Abstiegskampf sind noch einige Fragen offen. Im Vorletzten Heimspiel empfangen die Handballer des TSV Neuhausen/Filder den Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim am Samstag, 14. April, 19.30 Uhr, in der Egelseehalle.

Mit 26:26 Punkten könnte das Konto der MadDogs nicht ausgeglichener sein, der SVK weißt 35:17 Zähler auf. Während die Mannschaft von TSV-Coach Ralf Bader den Klassenverbleib sicher hat, geht es für die Truppe von Kornwestheims-Trainer Alexander Schurr zwar nicht mehr um den direkten Durchmarsch in die zweite Liga, da keine Lizenz beantragt wurde, aber immerhin noch um den Meistertitel.

Nun treffen beide Teams in der Egelseehalle aufeinander. „Es ist unser vorletztes Heimspiel und die Ausrichtung ist seit Wochen klar“, redet Bader nicht um den heißen Brei herum, „wir wollen vor unseren Fans dem Gegner einen heißen Kampf liefern.“ Der Respekt vor der Leistung der Salamander sei groß, denn es sei nicht selbstverständlich, als Aufsteiger konstant vorne mitzuspielen. „Wir wissen aber um unsere Chance, denn anscheinend liegen sie uns und es wäre schön, zum vierten Mal in Folge nicht gegen sie zu verlieren.“

Herausragender Akteur der Gäste ist Rechtsaußen Peter Jungwirth, der bereits 249 Treffer auf dem Konto hat und damit die Torschützenliste deutlich anführt. „Allerdings zeichnet Kornwestheim mehr aus, als nur Peter Jungwirth“, hat der TSV-Kommandogeber beobachtet, „mit Christian Wahl und Julius Emrich sind sie breiter aufgestellt als im Vorjahr und auch Christopher Tinti spielt eine hervorragende Saison.“ Folglich verfügt der SVK über genügend starke Spieler, „aber wenn Peter Jungwirth viele Tore wirft, zeigt dies, dass der Gegner viele Ballverluste hat.“

Ziel der Filder-Handballer ist es deshalb, mehr Gegenstöße zu laufen, als der Kontrahent. „Dafür müssen wir eine so starke Deckung aufstellen, das Kornwestheim Probleme bekommt“, gibt der 37-Jährige die Marschroute vor, „sie sind individuell äußerst stark, deshalb müssen wir ihnen diese Stärke nehmen.“

Bei einer Niederlage könnte das Punktekonto erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder negativ sein, aber daran wird kein Gedanke verschwendet. „Es gibt viele Anreize für uns, denn wir wollen am Ende der Saison kein negatives Punktekonto haben“, macht der diplomierte Sportwissenschaftler deutlich, „wir müssen einfach alles reinlegen und sehen, wie gut der Gegner an diesem Tag ist, zusätzlich müssen wir einfach mit viel Spaß und freiem Kopf an die Sache herangehen sowie vor unseren Fans zeigen, dass wir jeden Kontrahenten schlagen können.“

Personell gibt es das eine oder andere Fragezeichen. Rückraumspieler Dominik Eisele, der nach der Saison zum TV Plochingen wechselt, war bereits in Oppenweiler am Rücken angeschlagen, weshalb sein Einsatz offen ist. Linksaußen Julian Reinhardt wird aufgrund einer Risswunde am Daumen definitiv ausfallen und auch Sebastian Arnold steht noch nicht wieder zur Verfügung.

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