17.04.2018 · Jugend-Bundesliga, JBLH männlich · Von: pm verein

VfL Gummersbach erarbeitet sich gegen Leipzig knappes Polster

Die Gummersbacher U19 schlägt in einem Spiel auf Augenhöhe starke Leipziger Gäste knapp mit 32:30 (16:16) und hat sich somit eine gute Ausgangsposition für das Viertelfinalrückspiel am kommenden Wochenende in Leipzig erarbeitet.

Zu Beginn der Partie entwickelte sich die Partie so wie sich das der VfL wünschte: Der 1:0-Führung durch Jonas Stüber folgte ein toller Block von Jonas Molz, der anschließend das 2:0 erzielte und somit eine erste Duftmarke setzen konnte. Doch nun war scheinbar auch der Gast aus Leipzig im Spiel. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 konnte zwar Yonatan Dayan noch einmal erhöhen, doch in der Folge war es nur noch Leipzig das spielte und auch Tore erzielen konnte. Insbesondere die beiden Rückraumshooter Timo Löser und Julius Meyer-Siebert bekam die Abwehr des VfL überhaupt nicht in den Griff und musste somit einen 6:1-Lauf der Gäste miterleben. Doch eine Qualität des VfL ist es in dieser Saison auch Rückschläge wegstecken zu können. Unbeirrt setzte sich die Mannschaft von Trainer Maik Pallach auch gegen die körperlich überlegenen Gäste aus Sachsen zur Wehr und konnten somit, eingeleitet durch zwei Paraden des Keepers Julian Malek, schnell wieder aufschließen und mit einem eigenen 5:0-Lauf nach 15 Minuten wieder selbst auf +2 stellen. Von nun an war die Partie dauerhaft ausgeglichen, eng umkämpft und dennoch technisch und taktisch auf hohem Niveau. Dies in bester Manier geleitet von den beiden Elitekader-Schiedsrichtern Peter Behrens und Marc Fasthoff, die nicht nur von Gummersbacher Seite ein Lob für ihre umsichtige Leitung und Leistung erhielten. Bis zur Halbzeit konnte Leipzig wieder ausgleichen und die dauerhafte Gummersbacher Führung kontern und somit das 16:16-Halbzeitergebnis erreichen.

Die zweite Halbzeit startete ähnlich wie die erste, nur dass diesmal Damian Toromanovic zum Protagonisten wurde und den VfL mit drei Toren in Folge zum zwischenzeitlichen 20:17 in der 37. Minute erstmals mit drei Toren in Führung bringen konnte. Und als dann noch Jonas Molz per Doppelschlag zum zwischenzeitlichen 23:19 treffen konnte (43.), schien ein deutlicher Sieg für den heimischen VfL mehr als greifbar. Zwar konnte Leipzig immer wieder auf zwei Tore verkürzen, doch die Blau-Weißen auch vorerst kontern und zurückschlagen, sodass das Ergebnis weiterhin knapp blieb. Zehn Minuten vor Schluss hatte immer noch ein Zwei-Tore-Vorsprung für den VfL bestand als es auf einmal hektisch und übersichtlich auf dem Spielfeld wurde. Zwischenzeitlich standen vier Spieler (je 2 für Leipzig und den VfL) mit Zwei-Minuten-Strafen auf der Anzeigentafel, sodass nach dem Treffer von Johannes Ruoff zum 28:27 noch einmal die Möglichkeit eines Auswärtssieges im durchaus realistischen Rahmen zu sein schien. Doch dazu sollte es nicht kommen: Damian Toromanovic, Jonas Molz und Yonatan Dayan waren es, die den Heimsieg festhalten konnten. Mit etwas mehr Abschluss beim vermeintlich letzten Torwurf hätte sogar noch mehr als der 32:30-Sieg herausspringen können, doch Gästetorwart Christian Simonsen zeigte auch hier noch einmal seine Klasse und konnte den 8. Treffer Toromanovics verhindern.

„Das war eine gute Leistung, die wir heute abgerufen haben und dementsprechend auch verdient gewonnen haben. Läuft es etwas glücklicher für uns, können wir sogar mit zwei oder drei Toren mehr gewinnen und den Puffer für das schwere Rückspiel in Leipzig etwas größer gestalten. Andererseits wäre auch eine Niederlage durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Wir können also frohen und guten Mutes die Reise nach Leipzig antreten und dort auf unser Leistungsvermögen vertrauen“ so Trainer Maik Pallach im Anschluss an die Partie.

VfL Gummersbach: Malek (15/1 Paraden); Dayan (9/2 Tore), Molz (9), Toromanovic (7), Stüber (3), Borisch (2), Busch, Pauly (je 1)

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