Jan Jungandreas (Bildmitte) begleitet die Mannschaft des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasiums Delitzsch zum Bundesfinale des Schulwettbewerbs.

26.04.2018 · Home, Jugend · Von: oti

Jugend trainiert für Olympia: „Entspannte und professionell organisierte Wettbewerbe“

Der Freitag ist Finaltag bei den Handball-Wettbewerben des Bundesfinales des Schulwettbewerbs Jugend trainiert für Olympia. Spielbeginn ist um 9.30 Uhr in der Sporthalle Schöneberg am Sachsendamm in Berlin. Die Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung beginnt um 18 Uhr in der Max-Schmeling-Halle. Unter die 3000 Teilnehmer mischen sich dann unter anderem Bundestrainer Christian Prokop und Nationalspieler Patrick Groetzki.

Nicht mehr eingreifen in das Geschehen werden die Schüler des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasiums Delitzsch, die das Bundesland Sachsen in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003 bis 2006) vertraten. Sie beendeten den Wettbewerb auf Platz 14.

Jan Jungandreas, Vereinstrainer von NHV Concordia Delitzsch 2010, hatte die Mannschaft des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasiums am Dienstag nach Berlin begleitet. „Die Schule hatte angefragt. Und da habe ich gesagt: Das lasse ich mir nicht entgehen.“ 

Der 30-Jährige hatte das Team bereits zum Landesentscheid begleitet. „Da sind wir überraschend Erster geworden.“ Jungandreas mit Blick auf die Vertretungen der Sportschulen, die sich für das Bundesfinale qualifiziert hatten: „Die Erwartungen, mit denen wir in die Hauptstadt gereist waren, hielten sich in Grenzen. Natürlich will man gewinnen, aber für uns stand das Erlebnis im Vordergrund. Die Jungs sollten Erfahrungen mitnehmen. Die Ergebnisse standen an zweiter Stelle.“

Das Bundesfinale 2018 sei das erste, für das sich eine Handballmannschaft des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasiums Delitzsch qualifiziert habe. „So richtig wussten wir nicht, was uns erwartet“, sagt der Inhaber der C-Trainer-Lizenz. „Wir haben gesagt: Wir nehmen alles mit und wollen Spaß haben die Woche. Die Jungs haben sich gut verkauft und das Turnier genossen. Das war alles okay so.“ Gesondert vorbereitet habe sich das Team des Gymnasiums auf das Bundesfinale nicht.

Jan Jungandreas, der selbst schon in der 2. Bundesliga auf dem Parkett stand und auf die Teilnahme an 15 Spielen der DHB-Junioren verweisen kann, gibt sich angetan von den Leistungen, die die Teilnehmermannschaften seit Mittwoch in den acht Sporthallen in Berlin zeigen. „Vor allem, wenn man die Belastungen durch die Anzahl der Spiele und die Intensität der einzelnen Begegnung berücksichtigt.“

Von der Organisation durch die Gastgeber sei der Erzieher begeistert: „Angefangen beim Eintreffen am Bahnhof über die Anmeldung bis hin zur Aufnahme in den Hotels und die Betreuung in den Sporthallen – das war alles sehr entspannt und professionell.“

Jan Jungandreas mit Blick auf das Bundesfinale 2019: „Wenn wir sportlich dazu in der Lage sind, werden wir alles daran setzen, uns erneut zu qualifizieren. Wenn man darf, sollte man solche Veranstaltungen auf jeden Fall mitnehmen, so lange es möglich ist.“

Ergebnisse und Spielpläne des Bundesfinales des Jugendwettbewerbs Jugend trainiert für Olympia

 

 

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