Führt seit Mai des Jahres 2016 die Geschicke des Freundeskreises: Vorsitzender Kay Brügmann. – Archivfoto: Schlotmann

01.05.2018 · Landesverbände, Engagement, Jugend · Von: oti

Freundeskreis stellt für 2018 Projektförderungen in Höhe von 34 000 Euro in Aussicht

Der Freundeskreis des Deutschen Handballs hat seit seiner Gründung im Jahr 1991 bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 exakt 398 174 Euro an Mitgliedsbeiträgen und 115 382 Euro an Spenden für die Förderung von Projekten zusammengetragen. Zahlen, die Vorsitzender Kay Brügmann jetzt in dem Jahresbericht des als gemeinnützig anerkannten Vereins nannte. „Seit 1991 sind somit insgesamt mehr als eine halbe Million Euro zusammengekommen“, so Brügmann. „Ein wahrlich stolzer Betrag.“

Seit 2016 führt Brügmann den Verein. Im Mai vor zwei Jahren hatten ihn die Mitglieder zum Nachfolger des heutigen Ehrenvorsitzenden Henning Opitz bestimmt. Unterstützt wird Brügmann im Vorstand durch Schatzmeisterin Elke Meier und stellvertretenden Vorsitzenden Dietmar Joost.

Brügmann und Mitstreiter scheinen längst in ihren Funktionen angekommen zu sein. Laut Mitteilung des Vorstandes stellten die Mitglieder im vergangenen Jahr gut 26 000 Euro an Mitgliedsbeiträgen und knapp 10 000 Euro an Spenden zur Förderung der Handballjugend zur Verfügung.

Im Berichtszeitraum 2017 hätten die Förderer laut Brügmann Projekte der Handballjugend des DHB und der Landesverbände sowie Schiedsrichterprojekte mit nahezu 26 000 Euro gefördert. Der Abschluss eines Projektes, für den der FDDH eine Zuwendung in Höhe von 5 000 Euro kalkuliert hatte, stehe noch aus. 

Für das Jahr 2018 habe der Vorstand zwischenzeitlich Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von 34 100 Euro ausgesprochen; mit Schwerpunkt der Förderung von Projekten „zur Förderung des Mädchenhandballs, des Schiedsrichternachwuchses und des inklusiven Handballs“, so Brügmann. Beantragt worden war die Förderung von 25 Vorhaben. Sie alle in der gewünschten Form zu bedienen hätte eine Ausschüttung von insgesamt über 90 000 Euro erforderlich gemacht.

Aktuell gehören dem Freundeskreis des Deutschen Handballs 214 Mitglieder an; nahezu genauso viele wie zu Beginn des Berichtsjahres 2017 (220). Brügmann: „Nach wie vor sind die Beitritte vor allem auf persönliche Ansprache unserer Mitglieder zurückzuführen. Wir bemühen uns auch zukünftig, intensiv neue Mitglieder zu werben. Dabei sind wir weiterhin auf die Mithilfe des DHB, der Landesverbände und der geförderten Vereine und Institutionen sowie vor allem auf die Hilfe unserer Mitglieder angewiesen.“

Die Zusammenarbeit mit der DHB-Jugend sowie mit den Landesverbänden empfinde der Vorsitzende als „insgesamt sehr positiv, auch wenn die Zahl der Verbände, die einen Förderantrag gestellt haben, leicht rückläufig ist“. Sie alle verfügten über gute Netzwerke „und können uns sicher helfen, den einen oder anderen Handballinteressierten für die Förderung der Handballjugend im FDDH zu begeistern“.

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