15.05.2018 · Jugend-Bundesliga, JBLH weiblich · Von: pm verein

DM B-Jugend weiblich: Keine Überraschungen im Viertelfinale

Wie bei den Jungen sind am vergangenen Wochenende auch die Viertelfinal-Paarungen bei den B-Jugendhandballerinnen zu Ende gegangen. Sie Sieger der vier Duelle spielen Ende Mai, genauer am Wochenende des 26. Und 27. Mai den Deutschen Meister aus. Die Halbfinalpaarungen lauten TV Aldekerk gegen die SG BBM Bietigheim und Borussia Dortmund gegen den HC Leipzig. Gastgeber des Final Fours wird der TV Aldekerk sein.

HSG Badenstedt - BV Borussia Dortmund 22:26 (17:29)

Seit dem vergangenen Wochenende ist es offiziell: Borussia Dortmund ist der einzige Verein, der im Final Four um die Deutsche Meisterschaft sowohl in der A- als auch in der B-Jugend eine Mannschaft ins Rennen schickt. Nachdem sich der älteste Nachwuchs bereits im April für die Endrunde qualifizieren konnte, zog die von Tobias Fenske und Sarah Prumbaum betreute B-Jugend am vergangenen Samstag nach: Mit 26:22 gewannen die Schwarzgelben ihr Viertelfinal-Rückspiel bei der HSG Badenstedt. Den Grundstein für das Weiterkommen hatte der BVB in der Vorwoche bereits mit einem deutlichen 29:17 in eigener Halle gelegt. „Da haben wir ihnen mit einer kompromisslosen Deckung den Zahn gezogen, weshalb der Einzug ins Final Four im Rückspiel nicht mehr gefährdet war“, lobte Fenske seine Schützlinge.

„Der physischen Präsenz der BVB-Spielerinnen hatten wir nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen“, so der Kommentar von Trainerin Denise Friebe. „Dortmund steht absolut zurecht im Halbfinale und ist sicher der heißeste Titelanwärter. Wir haben aber gezeigt, dass wir zurecht in dieser Saison so weit gekommen sind und können stolz darauf sein, zu den besten acht Mannschaften in Deutschland zu gehören.“

HSG Blomberg-Lippe - SG BBM Bietigheim 18:33 (18:26)

Nach dem Hinspiel ärgerte sich HSG-Trainer Christoph Fahrenberg über die Leistung seiner Mannschaft, die eine ungewohnte Anzahl technischer Fehler fabrizierte. Nach dem Rückspiel hatte sich die Gemütslage des Coaches nicht verändert. „In beiden Spielen hat meine Mannschaft nicht am Limit gespielt, das ärgert mich. Ich glaube weiterhin, dass Bietigheim keine Übermannschaft ist. Der Gegner qualifizierte sich aber völlig zurecht für die nächste Runde”, kommentierte Fahrenberg gegenüber der Lippischen Landeszeitung das Viertelfinal-Aus des Titelträgers von 2016. Der Kontrahent, von einer langen Busfahrt noch etwas müde, zeigte mit dem Anpfiff seine ganze Stärke. Der Bietigheimer Handballexpress rollte weiter und verzeichnete in der 10. Spielminute eine 9:2-Führung. Beim Spielstand von 19:7 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern das gleiche Bild.

HSG Rodgau Nieder Roden - TV Aldekerk 21:30 (18:22)

„Wir haben alles versucht, körperlich waren die jedoch zwei Ligen über uns“, sagte HSG-Trainer Florian Stenger gegenüber op-online. Und weiter: „Die haben mit ihrer kompletten Mannschaft schon in der Damen-Oberliga gespielt. Wir haben dennoch versucht, den Rückstand aus dem Hinspiel wettzumachen, aber zumeist mit drei, vier, fünf Toren hinten gelegen.“ Aus der erhofften ersten Final Four-Teilnahme der Baggerseepiratinnen wurde nichts, weil sich der Final-Four-Gastgeber einfach als zu überlegen präsentierte. Trotzdem feierte die HSG mit der Hessenmeisterschaft und dem Erreichen des Viertelfinals den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Der ATV jedoch nichts mehr anbrennen, legte einen furiosen Start hin, lag zur Pause bereits mit 16:11 Treffern vorne und siegte am Ende ungefährdet mit 30:21 Toren. Der verdiente Lohn: Das Final4 um die Deutsche Meisterschaft

HSG Marne/Brunsbüttel - HC Leipzig 27:27 (22:32)

Nach der deutlichen Hinspiel-Niederlage, in der die Dithmarscherinnen eine kämpferisch beeindruckende Leistung gegen den amtierenden Deutschen Meister dieser Altersklasse boten, holten das körperliche unterlegene Team gegen den HCL vor eigenem Anhang ein Unentschieden. Zunächst erwischten die Gastgeberinnen den HCL mit einer veränderten Abwehrformation auf dem falschen Fuß. Das Resultat. Eine vier-Tore-Führung. Der Außenseiter witterte Morgenluft. Doch der Titelverteidiger kam bis zur Pause wieder auf ein Tor heran (10:11) und ließ in der Folge nichts mehr anbrennen.

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