Eine der Helferinnen bei den Special Olympics in Kiel ist Miriam Ihle, Junge Engagierte aus den Reihen des Handball-Verbandes Sachsen. – Foto: Schlotmann

15.05.2018 · Jugend, Home, Landesverbände · Von: oti

Junges Engagement bei den Special Olympics: „Hier erlebt man Inklusion live“

Sechs Junge Engagierte des Deutschen Handballbundes begleiten die Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung von Special Olympics Deutschland in Kiel. Bei den Handball-Wettbewerben in den beiden Spielhallen am Suchsdorfer Weg in Kronshagen treffen 20 Mannschaften aufeinander; in den Wettbewerbskategorien Traditionell, Unified und Frauen. Eine der Helferinnen ist Miriam Ihle, Junge Engagierte aus den Reihen des Handball-Verbandes Sachsen.

Aufmerksam geworden auf die Veranstaltung in Schleswig-Holstein mit den 4.600 Athleten aus 19 Sportarten war die 21-Jährige über die Kommunikationskanäle der DHB-Jugendsprecher. „Ich hatte Zeit, Lust – und bin deswegen dann jetzt auch hier“, sagte Ihle am Dienstagnachmittag. Ihre Entscheidung, sich als Helferin zu melden, bereue sie bisher nicht. „Man kann ganz viele neue Erfahrungen sammeln, man trifft viele alte Bekannte. Das macht sehr viel Spaß.“

Kontakte zu der Fachgruppe Handball von Special Olympics hatte die 21-Jährige vor den Spielen in Kiel noch nicht. „Sicher, ich hatte schon mal von SOD gehört, aber was sich konkret dahinter verbirgt und wie solche Spiele tatsächlich laufen, dass ist mir erst hier bewusst geworden.“ 

Wichtig sei der 21-Jährigen, „dass hier Inklusion großgeschrieben wird“. Bisher sei sie mit der Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen (fast) ausschließlich während ihres Lehramtsstudiums in Kontakt gekommen. „Hier kann man Inklusion live erleben.“

Miriam Ihles Erwartungen an die noch verbleibenden Veranstaltungstage der Special Olympics in Kiel: „Ich hoffe, dass ich die Kontakte, die ich bisher hier geknüpft habe, vertiefen kann, auf tolle Spiele – und natürlich viel Spaß.“

 

 

  

 

 

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