Schirmherrin Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (rechts), mit den Gesichtern der Spiele: Christoph Bertow, Rune Dahmke, Michaela Harder, Steffen Weinhold und Pierre Petersen (von links). - Foto: Sascha Klahn

15.05.2018 · Landesverbände, Home, Engagement · Von: oti

Special Olympics 2018 in Kiel sind eröffnet – „Impulse für die Inklusion im Sport“

Special Olympics 2018 in Kiel: Schirmherrin Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, eröffnete am Montagabend in der nahezu bis auf den letzten Platz gefüllten Sparkassen-Arena in Kiel vor den 4.600 Athleten aus 19 Sportarten, ihren Trainern und Betreuern, Helfern und zum Teil auch Familienangehörigen die Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung von Special Olympics Deutschland. Ministerpräsident Daniel Günther, Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und SOD-Präsidentin Christiane Krajewski hatten kurz zuvor einvernehmlich ihre Hoffnungen zum Ausdruck gemacht, dass von den Spielen von Montag bis einschließlich Freitag, 14. bis 18. Mai, weitere Impulse für die Inklusion im Sport ausgehen.

Neben den beiden Kieler Handball-Nationalspielern Rune Dahmke und Steffen Weinhold, wie die Special-Olympics-Athleten Michaela Harder, Christoph Bertow und Pierre Petersen „Gesichter der Spiele 2018“, hatten sich die Angehörigen von 20 Mannschaften unter die Gäste gemischt, die zu den Handball-Wettbewerben der Nationalen Spiele gemeldet hatten. 

Koordiniert werden die Handball-Wettbewerbe durch Katharina Pohle, Angehörige des Fachausschusses Handball von Special Olympics Deutschland. Für Montag hatte Pohle, zugleich auch ehrenamtliche Mitarbeiterin des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein, in den beiden Spielhallen am Suchsdorfer Weg in Kronshagen freies Training ermöglicht. 

Offizieller Beginn der Handball-Wettbewerbe ist am Dienstag um 10 Uhr mit den ersten Klassifizierungsspielen in Kronshagen. Laut Rahmenspielplan werden am Mittwoch, Donnerstag und Freitag die Spiele jeweils um 10 Uhr fortgesetzt (Dienstag bis 18 Uhr, Mittwoch bis 13.30 Uhr, Donnerstag bis 17 Uhr und Freitag bis 13.30 Uhr).

Ausgeschrieben sind die Wettbewerbe in den Kategorien Traditionell, Unified und Frauen. Während der Unified-Wettbewerbe spielen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam Handball.

„Jetzt kann es aber auch losgehen“, sagte Katharina Pohle am späten Montagnachmittag. „Wir sind sehr gespannt; haben den ganzen Tag aufgebaut, Technik getestet und zum Teil auch noch mal trainiert.“

Seit Spätsommer 2017 hatte sie sich mit den Vorbereitungen der Handball-Wettbewerbe beschäftigt. „So richtig loslegen konnten wir dann nach dem Meldeschluss im Oktober, nachdem wir konkret wussten, mit wie vielen Mannschaften wir planen durften.“ Missen möchte sie nicht die Unterstützung von Hubert Berger, der den Bereich der Spieltechnik verantwortet, und die des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein, der erst im März in Kronshagen seinen „Tag des inklusiven Handballs“ angeboten hatte. Katharina Pohle: „Das Gros der Schiedsrichter, das im März hier die Spiele leitete, ist dieses Mal auch wieder dabei. Wir mussten noch nicht mal lange bitten.“ Ihre persönlichen Erwartungen an die Special Olympics 2018 in Kiel? „Ich glaube, das wird ein Riesen-Spaß.“  

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