Fachgespräche am Rand der Handball-Wettbewerbe der Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland: Steffen Weinhold (rechts) und Finn Kosgalwies vom Elmshorner HT. – Foto: Schlotmann

17.05.2018 · Landesverbände, Home, Engagement · Von: oti

Nationale Spiele von Special Olympics in Kiel: Steffen Weinhold und Grit Jurack bei den Handball-Wettbewerben

Abklatschen ist Pflicht, aufmunternde Wort auch: Steffen Weinhold, Nationalspieler in den Diensten des THW Kiel, begleitete am Donnerstag bei den Handball-Wettbewerben der Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland in Kiel eines der Unified Teams des Elmshorner HT. Weinhold ist neben Rune Dahmke und den Special-Olympics-Athleten Michaela Harder, Christoph Bertow und Pierre Petersen eines der „Gesichter der Spiele 2018“. Unter die Gäste des dritten Spieltages in den Spielhallen mischte sich auch Rekordnationalspielerin Grit Jurack.

Für Weinhold sei die Unterstützung der Spiele schon fast Ehrensache. „Ich mache das gerne“, sagte der 31-Jährige am Donnerstagmittag in der Sporthalle am Suchsdorfer Weg in Kronshagen. „Meine Schwester arbeitet als Ergotherapeutin in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen. Meine Tante arbeitet in einer Werkstatt. Da habe ich mich gefreut, dass ich jetzt mal die Gelegenheit habe, mich auch in diesem Bereich zu engagieren.“

Gerne spricht der Nationalspieler von den Treffen mit Special-Olympics-Athleten Michaela Harder, Christoph Bertow und Pierre Petersen im Vorfeld der Nationalen Spiele. „Das war immer spannend. Während der Spiele versuche ich jetzt, möglichst viel aufzuschnappen. Ich war unter anderem bei Pierre beim Fußball, bei Michaela beim 100-Meter-Lauf, beim Basketball bei Christoph. Mal schauen, was sich bis morgen noch ergibt.“

Beeindruckt zeigt sich der Nationalspieler von der Atmosphäre und der Stimmung im Bereich der einzelnen Spielstätten; nicht nur unter den Zuschauern, sondern vor allem unter den Athleten. Weinhold im Rückblick auf die Eröffnungsfeier am Montagabend in der Sparkassen-Arena: „Als das Feuer in die Halle getragen wurde, war das ein Gänsehaut-Moment. Da hat man schon gesehen wie emotional und konzentriert alle bei der Sache sind.“

Er, Weinhold, schätze an den Athleten vor allem deren Ehrlichkeit: „Die sagen frei heraus, was sie bewegt und was sie denken. Wenn hier die Spieler Begeisterung zeigen, dann ist die zu 100 Prozent echt.“

Grit Jurack: „Ich bin positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass das so ein Riesen-Event ist. Das ist alles schon sehr beeindruckend.“

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