Vertreter des Deutschen Handballbundes, der Deutschen Sportjugend (dsj) und von Engagement Global machten am Sonnabend vor, während und nach dem Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft gegen die Türkei ihr gemeinschaftliches Engagement zur Stützung der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung sichtbar. – Foto: Kleinjung / DHB

02.06.2018 · Landesverbände, Home, Slider · Von: oti

UN-Nachhaltigkeitsziele: DHB, dsj und Engagement Global informieren über Engagementmöglichkeiten

Deutscher Handballbund, Deutsche Sportjugend (dsj) und Engagement Global  machten am Sonnabend vor, während und nach dem Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft gegen die Türkei ihr gemeinschaftliches Engagement zur Stützung der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung sichtbar. Den Besuchern der Schwalbe Arena in Gummersbach vermittelten sie am 17-Ziele-Mobil von Engagement Global Informationen über einzelne Ziele und deren Bedeutung. 

Für den Deutschen Handballbund begleitete unter anderem Isabel Schön den Aktionsstand. „Bisher habe ich weniger mit Nachhaltigkeitszielen beschäftigt“, räumt die Bundesfreiwilligendienstleistende ein. Aber: „Es ist auf jeden Fall interessant.“ 

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet, betreffen alle Lebensbereiche – von der Bildung über Gesundheit und Wohlergehen, Konsum und Produktion, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum. Isabel Schön: „Themenblöcke wie ‚Gleichstellung‘ oder ‚Nachhaltiger Konsum und Nachhaltige Produktion‘ sollten uns alle angehen. Die einzelnen Präsentationen und Mitmachen-Aktionen öffnen auf jeden Fall die Augen.“ Die Nachfrage auf dem Vorplatz der Schwalbe Arena sei gut. „Die Leute waren interessiert. Ich glaube, das ist gut angekommen.“ 

Die Vertreter von Engagement Global, DHB und der dsj informierten nicht nur über die Ziele selbst, sondern genauso über die verschiedenen Engagementmöglichkeiten. 

Adelheid Schultze, Mitarbeiterin der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen von Engagement Global: „Auch im Sport kann man sich Ziele ausgucken.“ Exemplarisch nennt sie das Engagement für den Einsatz erneuerbarer Energien in Sporthallen oder Stadien, die Nutzung von fair produzierter Sportbekleidung oder von fair produzierten Spielgeräten, wie etwa Bällen. Nicht zu vergessen sei der Themenblock Gleichstellung und Frauenförderung. „Das sind alles Nachhaltigkeitsziele, die sich auch Sportvereine und Sportverbände auf ihre Fahnen schreiben können.“ 

dsj und Engagement Global kooperieren laut Schultze inzwischen seit zwei Jahren. „Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, verstärkt auch Jugendgruppen außerhalb von Schulen zu erreichen. Da boten sich Sportvereine mit ihren natürlichen Strukturen und ihren Neigungen zu gesellschaftlichen Belangen an.“ Die Kontakte zum Deutschen Handballbund seien über die dsj zustandekommen. „Wir hatten überlegt, bei welchem Sport geht es um Teamfähigkeit, darum, zusammen etwas zu machen und gemeinsam zu erreichen. Da kam der Handball ins Spiel.“ 

Daniela Grabeleu von der dsj: „Als strategischer Partner des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist es uns wichtig, Nachhaltigkeitsziele zu fördern. Wir tragen die außerschulische Förderlinie in den Sport und bieten auch Beratungen an; konkret auch im internationalen Jugendaustausch. Da sollen sich die Teilnehmer nicht nur mit dem Sport, sondern auch mit den 17 Nachhaltigkeitszielen auseinandersetzen.“ 

Grabeleu spricht über die dsj-Ausbildung zum Juniorbotschafter für nachhaltige Entwicklung, den weltwärts-Freiwilligendienst und die Durchführung und Teilnahme an internationalen Jugendbegegnungen im Rahmen der weltwärts-Begegnungsprojekte. 

Ansprechpartnerinnen bei der dsj sind Lisa te Boekhorst (E-Mail, Tel. 0 69/6 70 02 53) und eben Daniela Grabeleu (E-Mail, Tel. 069 6700 341). 

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