Die Weltmeister von 1978 trafen sich mit DHB-Präsident Andreas Michelmann. - Foto: Sascha Klahn

07.06.2018 · Slider, Home, Nationalteams · Von: BP

Die 1978er Weltmeister zu Gast in München – und bei DHB-Präsident Michelmann

Joachim Deckarm, Heiner Brand, Kurt Klühspies oder Horst Spengler – große Namen des deutschen Handballs. Sie alle gehören zur deutschen Mannschaft, die 1978 unter Vlado Stenzel den Weltmeistertitel im Finale von Kopenhagen gewann. Zum 40. Jubiläum dieses historischen Ereignisses hatte der Deutsche Handballbund (DHB) die Weltmeister zum Doppel-Länderspiel in München eingeladen. Vor den Partien der Frauen gegen Polen und der Männer gegen Norwegen traf sich DHB-Präsident Andreas Michelmann mit den Weltmeistern zum Kaffee, danach ging es in die Olympiahalle.

„Wir sind froh, dass es nun endlich mit diesem Treffen geklappt hat“, sagte Michelmann. Ursprünglich sollte das Jubiläum schon beim Testspiel gegen Serbien in Dortmund gefeiert werden. „Es war ein sehr interessanter Austausch. Es war toll, diese Mannschaft zu erleben, und speziell, wie sich alle Mitspieler um Joachim Deckarm kümmern“, sagte der DHB-Präsident: „Sie sind alle tolle Beispiele für die deutsche Handballfamilie.“

Kurz traf man auch noch Bundestrainer Christian Prokop, um sich über die aktuelle Nationalmannschaft auszutauschen. „Das Spiel gegen Norwegen werden wir sicher heute Abend noch an der Hotelbar analysieren“, sagte Heiner Brand. Bereits vergangenen Woche waren die Weltmeister zu ihrem jährlichen Treffen zusammengekommen, nun sah man sich kurze Zeit später wieder. Brand: „Es ist wichtig, dass wir uns mit der DHB-Spitze getroffen haben. Wir alle wollen unseren Teil im Vorfeld der Heim-Weltmeisterschaft 2019 beitragen, damit das Turnier ein Erfolg wird.“

Das sieht der frühere Großwallstädter Horst Spengler ähnlich: „Wir haben das zwischenzeitlich etwas angespannte Verhältnis zum DHB zurecht gerückt. Deswegen war es toll, dass es mit diesem Treffen geklappt hat, das geht alles in eine sehr positive Richtung. Natürlich helfen wir dem DHB gerne für die Heim-Weltmeisterschaft.“

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