Gruppenbild zur Erinnerung: die Teilnehmer der Veranstaltung am Mittwoch und Donnerstag in Oberhaching. - Foto: Schlotmann

07.06.2018 · Home, Slider, Landesverbände · Von: oti

Treffen der Freiwilligendienstleistenden in Oberhaching: Bereitschaft für Engagement auch nach dem Freiwilligendienst

Zufriedene Gesichter bei den Gastgebern, aber genauso bei den Teilnehmern: Für Mittwoch und Donnerstag hatte die Jugendkommission des Deutschen Handballbundes Freiwilligendienstleistende aus ganz Deutschland nach Oberhaching eingeladen. Christian Krull, Mitglied der Kommission, und Tim Nimmesgern, Referent für Engagementförderung des DHB, melden knapp 30 Teilnehmer. Angemeldet hatten sich ehemalige und aktuelle Absolventen des Bundesfreiwilligendienstes beziehungsweise des Freiwilligen Sozialen Jahres. Neben Krull und Nimmesgern moderierte Sarah Borchers die zweitägige Veranstaltung in den Räumen der Sportschule in Oberhaching. Borchers ist ehemalige Jugendsprecherin des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein und heute Mitarbeiterin der Sportjugend Schleswig-Holstein.

Nimmesgern am Donnerstagnachmittag in einem ersten Veranstaltungsfazit: „Die Idee, die wir mit den Seminaren verfolgen, scheint aufzugehen.“ Ziel der Mitglieder der Jugendkommission war, die Freiwilligendienstleistenden für Engagement im Sport auch nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr beziehungsweise nach dem Bundesfreiwilligendienst zu gewinnen. 

Nimmesgern am Donnerstagnachmittag: „Ich bin angenehm überrascht, wie viele Teilnehmer sich vorstellen können, sich auch während des Studiums oder der Ausbildung weiter in unseren Sport einzubringen; egal ob im Verein, auf der Ebene der Landesverbände – oder auch bei Veranstaltungen des DHB.“ 

Schon für kommende Woche seien erste Detailgespräche geplant. Favoriten im Portfolio der Vereine und Verbände seien aktuell Tätigkeiten als Trainer oder auch im Bereich des Jungen Engagements. 

Für Moritz Irle, aktuell noch Freiwilligendienstleistender in den Reihen des Eimsbütteler TV, sei eine Tätigkeit als Junger Engagierter des Hamburger Handball-Verbandes nicht ausgeschlossen. Während des Seminars hatte sich Irle mit DHB-Jugendsprecher Cederic Haß ausgetauscht, der sich wie Melanie Kossmann, Andreas Heßelmann und Sabrina Apel unter die Teilnehmer gemischt hatte.

„Der Austausch ist bei solchen Veranstaltungen enorm wichtig“, sagt David Delp, der den Freiwilligendienst bei der TSG Groß Bieberau absolviert hatte. Natalie Schwarz vom SC Charlottenburg Berlin: „Es ist immer gut, neue Leute zu treffen und kennenzulernen.“ Einem Engagement im Sport will sie sich nach dem Freiwilligendienst nicht verschließen. „Dann nicht, wenn das Studium es erlaubt. Zeit für die Projektarbeit wird aber sein.“

Eröffnet hatten Sarah Borchers, Christian Krull und Tim Nimmesgern das zweitägige Seminar bereits am Mittwoch. Dem Kennenlernen und einer ersten Reflektion des Freiwilligendienstes folgte am Abend ein Besuch der Münchener Olympiahalle und damit des Länderspiels der Frauen gegen Polen und der Begegnung der Männer-Nationalmannschaft gegen Norwegen.

Sonntag blickten die Gastgeber der Veranstaltung „Handballer unter sich“ in die Zukunft. Krull und Nimmesgern diskutierten mit den Freiwilligendienstleistenden über Engagementfelder und mögliche Tätigkeitsfelder im Deutschen Handballbund, den Landesverbänden und den Vereinen.

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