Patrick Groetzki war mit 6 Toren erfolgreichster Torschütze im Testspiel gegen Japan. - Foto: Sascha Klahn

13.06.2018 · Slider, Home, Nationalteams · Von: BP

„Vor der Pause konsequent und konzentriert“ – die Stimmen zum Sieg über Japan

Mit einem über weite Strecken überzeugenden 37:24 (21:11) hat die deutsche Männer-Nationalmannschaft am Mittwoch das erste Länderspiel in Tokushima gegen Japan gewonnen. Dementsprechend waren alle Beteiligten zufrieden – die Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Christian Prokop: Wir haben uns in der ersten Halbzeit einen Vorsprung erarbeiten können, da waren wir sehr konzentriert und konsequent. In der zweiten Hälfte verlieren wir die Konzentration in der Abwehr etwas, so dass wir kurz nicht ins Tempospiel kommen und uns weniger Chancen erarbeiten konnten. Wir hatten dann zudem Probleme, die schnellen Japaner zu verteidigen. Insgesamt war ich mit der zweiten Hälfte nicht zufrieden, der Unterschied zur ersten Hälfte war größer, als es uns lieb war

Dagur Sigurdsson, Trainer Japan: In der ersten Halbzeit haben wir zu viel Respekt vor Deutschland. Sie waren in der Abwehr sehr stark, so dass wir wenige Chancen hatten, um aufs Tor zu werfen. Wenn uns das gelang, was der deutsche Torwart sehr stark. Die erste Halbzeit war eine Lehrstunde für uns, und wir haben zu viele Gegenstoßtreffer kassiert. Danach hat Deutschland den Fuß vom Gas genommen und wir hatten viele gute Aktionen, spielten auch mit mehr Selbstvertrauen.

Patrick Groetzki: Das war über weite Strecken gute Leistung, konzentriert und mit viel Tempo nach vorne. Am Ende leisten wir uns ein paar Nachlässigkeiten und kassieren zu viele Tore. Aber wir haben noch ein Spiel, um das besser zu machen.

Uwe Gensheimer: Wir wussten nicht genau, was uns erwartet und wir waren anfangs etwas überrascht über die Schnelligkeit der Japaner. Danach haben wir sehr gut und mit viel Tempo gespielt. In der zweiten zweite Halbzeit war etwas schwächer, aber wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Evgeni Pevnov: Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen haben, da waren wir nicht voll konzentriert. Aber angesichts der kurzen Vorbereitung war das eine maximale Zusammenarbeit.

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