Daumen hoch für Kroatien: Auch wenn Domagoj Duvnjak am Donnerstag nicht in Montenegro auf dem Feld stand, hat sich sein Team für die WM 2019 in Deutschland und Dänemark qualifiziert. Foto: Sascha Klahn

14.06.2018 · Slider, Home, Nationalteams · Von: BP

Kroatien und Serbien komplettieren europäisches Starterfeld für WM 2019

Mit dem Abschluss der WM-Playoffs am späten Donnerstagabend stehen alle 13 europäischen Teilnehmer für die Männer-Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark fest. Als letzte Teams buchten die Nachbarn Kroatien und Serbien ihre Tickets für die WM, die vom 10. bis 27. Januar in Kopenhagen, Herning, Berlin, München, Köln und Hamburg ausgespielt wird.

Die Kroaten profitierten von ihrem 32:19-Hinspielsieg gegen Montenegro, wackelten beim Rückspiel am Donnerstag aber zwischenzeitlich gewaltig. Nach 17 Minuten hatte Montenegro beim 13:6 bereits sieben Treffer aufgeholt, erst danach fand Kroatien ins Spiel, verkürzte zur Pause auf 14:18 und lag beim 27:26 (53.) sogar erstmals in Führung. Am Ende gewann der Gastgeber 32:31, das WM-Ticket aber ging an das Team von Trainer Lino Cervar.

Auch Serbien hatte bei der Überraschungsmannschaft aus Portugal, die in der Vor-Qualifikation Polen rausgeworfen hatte, lange Zeit einen schweren Stand. Auch die Serben um Ex-Löwe Petar Nenadic zehrten aber vom deutlichen 28:21-Hinspielsieg. Portugal lag phasenweise (beim 13:9 und 15:11 nach der Pause) mit vier Treffern vorne, aber als Serbien beim 19:17 die Partie wieder unter Kontrolle hatte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende trennten sich beide Teams schiedlich-friedlich 25:25.

Bereits am Dienstag und Mittwoch hatten sich Russland, Norwegen, Island, Ungarn, Österreich, Mazedonien und Schweden für die WM 2019 qualifiziert.

Ergebnisse der europäischen Playoffs:

Norwegen - Schweiz - Hinspiel: 32:26 (19:11), Rückspiel: 30:33 (15:16)
Tschechien - Russland - Hinspiel: 27:26 (12:17), Rückspiel 21:29 (11:14)
Litauen - Island - Hinspiel: 27:27 (10:13), Rückspiel: 31:34 (16:18)
Slowenien - Ungarn - Hinspiel: 24:29 (14:13), Rückspiel: 26:22 (12:12)
Weißrussland – Österreich - Hinspiel: 28:28 (15:15), Rückspiel: 26:31 (16:13)
Mazedonien - Rumänien - Hinspiel: 32:24 (15:10), Rückspiel: 25:26 (11:12)
Niederlande - Schweden - Hinspiel: 25:24 (13:12), Rückspiel: 20:26 (7:14)
Kroatien - Montenegro - Hinspiel: 32:19 (17:10), Rückspiel: 31:32 (14:18)
Serbien
- Portugal - Hinspiel: 28:21 (14:10), Rückspiel: 25:25 (10:13)

Damit stehen bisher diese 21 Mannschaften als WM-Teilnehmer fest:

Gastgeber: Dänemark, Deutschland

Titelverteidiger: Frankreich

Europa: Spanien, Norwegen, Russland, Island, Ungarn, Österreich, Mazedonien, Schweden, Kroatien, Serbien

Asien: Katar, Bahrain, Südkorea, Saudi-Arabien

Afrika: Tunesien, Ägypten, Angola

Wildcard: Japan

Die letzten drei WM-Teilnehmer werden vom 16. Bis 24. Juni bei den Pan-Amerika-Meisterschaften in Nuuk/Grönland ermittelt. In zwei Vorrundengruppen treffen beim ersten großen Turnier in Grönland aufeinander: Chile, Argentinien, Kuba Puerto Rico, Guatemala und Peru in Gruppe A, Brasilien, Uruguay, Grönland, Kanada, Kolumbien und Paraguay in Gruppe B.

Die Auslosung der Vorrundengruppen ist am Montag, 25. Juni, um 12.30 Uhr in Kopenhagen.

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