Der deutsche Handball trauert um Wolfgang Birth

04.07.2018 · Landesverbände, Thüringer HV · Von: www.thv-handball.de

Thüringer Handball-Verband trauert um Wolfgang Birth

Der Thüringer Handball-Verband trauert um Wolfgang Birth. Der Ehrenpräsident des Verbandes verstarb am Freitag nach kurzer schwerer Krankheit in Erfurt.

„Mit Wolfgang Birth verlieren wir einen kameradschaftlichen und ausgeglichenen Weggefährten, der auch in problematischen Situationen stets ruhig und besonnen agierte. Er war über Jahre hinweg das Gesicht des Thüringer Handball-Verbandes in Handball-Deutschland. Wir trauern um eine wahre Persönlichkeit nicht nur des Thüringer Handballs, sondern des gesamten Thüringer Sports“, sagt Präsidentin Katrin Kunz.

Wolfgang Birth, geboren am 18. Februar 1937, war selbst über Jahre hinweg aktiver Handballspieler und begann frühzeitig damit, sich intensiv für die Belange des Handballsports einzusetzen. Bereits 1963 wurde er in die Spielkommission des BFA Erfurt berufen und 1966 in den BFA gewählt. Insbesondere setzte er sich für die Belange der Jugend ein. Mit gerade 45 Jahren wurde er 1982 jüngster Vorsitzender eines BFA in der ehemaligen DDR.

Als sich am 7. Juli 1990 die BFA Erfurt, Gera und Suhl vereinigten, wählten die Delegierten Wolfgang Birth zum Präsidenten des nun gegründeten Thüringer Handball-Verbandes. Mit viel Engagement, aber stets mit offenem Ohr für die Belange der Spieler, Funktionäre und Fans, übte Wolfgang Birth dieses Amt bis 2012 aus. Genau 22 Jahre nach seiner Wahl zum Präsidenten ernannten ihn die Delegierten des 8. Verbandstages 2012 zum Ehrenpräsidenten des Thüringer Handball-Verbandes.

„Ich werde ihn vermissen – als Freund und Mentor. Auf Wolfgang war immer Verlass, er war ein guter Zuhörer und Ratgeber. Und dennoch bin ich dankbar, dass ich ihn kennenlernen und gemeinsam mit ihm für den Thüringer Handball-Verband tätig sein durfte“, so Kunz.

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