Die weibliche U20-Nationalmannschaft beendet die WM in Ungarn auf Platz 13. - Foto: IHF/Aniko Kovacs.

12.07.2018 · Slider, Home, Nationalteams · Von: SI

Trotz des 13. WM-Platzes der Juniorinnen: "Das Gesamtfazit ist deutlich positiv"

Am Mittwochmorgen machte sich die weibliche U20-Nationalmannschaft bereits wieder auf dem Heimweg von der Weltmeisterschaft in Ungarn nach Deutschland. Dort werden die Spielerinnen wieder in ihre Vereine zurückkehren und in die Vorbereitung auf die kommende Saison einsteigen. 

 „Mit dem 13. Platz sind wir rein vom Ergebnis weit unter den Erwartungen geblieben, die wir uns selbst als Ziel gesteckt haben. Doch die Platzierung entspricht am Ende deutlich nicht dem, was wir hier an Leistung in den einzelnen WM-Spielen abgeliefert haben. Unsere Niederlagen waren sicherlich oft unglücklich, jeweils mit einem Tor. Das zeigt schon, wie eng die Spiele ausgegangen sind“, resümierte Trainerin Marielle Bohm. 

Die weibliche U20 absolvierte binnen zehn Tagen sieben intensive Spiele. Der Auftakt in das Turnier misslang, als die DHB-Auswahl sowohl gegen Schweden (18:19) als auch Kroatien (24:25) mit einem Tor unterlag. Danach folgten zwei überzeugende Siege gegen Spanien (27:21) und Ägypten (51:19), mit denen sich das Team vorzeitig für das Achtelfinale qualifizierte. Im letzten Gruppenspiel verlor die Mannschaft gegen den amtierenden U19-Europameister aus Frankreich erneut knapp (24:26).

Das WM-Achtelfinale bestritt das Team von Trainer-Duo Marielle Bohm und Jens Pfänder gegen die Nachbarinnen aus Dänemark. Dort zog die DHB-Auswahl in einer sehr spannenden Partie zum dritten Mal mit einem Tor weniger den Kürzeren (24:25). Im letzten Spiel um Platz 13 gegen Japan konnte das Team das Turnier noch versöhnlich abschließen. Die U20 gewann am Ende 23:22. 

„Wir können festhalten, dass wir trotz des 13. Platzes nicht weit weg von der Weltspitze sind. Wir haben in den letzten zwei Jahren eine tolle Entwicklung genommen. Die Mannschaft hat sich hier als Team präsentiert, mit einer sehr guten Abwehr über das gesamte Turnier hinweg und zwei sehr guten Torhüterinnen dahinter“, sagte Bohm. 

„Wir haben sicherlich nicht immer alles richtig gemacht, aber das Gesamtfazit ist deutlich positiv. Wir haben immer gekämpft und stets das Maximum aus uns herausgeholt, dass möchte ich der Mannschaft hoch anrechnen“, so Bohm. 

„Ich denke, dass die Mannschaft später selbst mit Stolz auf die Zeit zurückblicken kann. Mit dem Sieg gegen Japan haben wir uns ordentlich verabschiedet. Ich denke, dass wir einige wieder in der A-Nationalmannschaft wiedersehen werden. Wir haben die Basis gelegt und die Vorraussetzungen sind bei allen da und ich glaube, dass haben wir bei der Weltmeisterschaft mehr als nur angedeutet.“ 

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